Herr, gib uns blöde Augen für Dinge, die nichts taugen

Bischof Oliver Gehringer

„Herr, gib uns blöde Augen für Dinge, die nichts taugen, und Augen voller Klarheit in alle deine Wahrheit!“ –

So steht es im Großen Gesangbuch von Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, dem Gründer der Herrnhuter Brüdergemeinde.

Mit diesen einfachen wie eingängigen Worten formuliert der lutherische Theologe eine Bitte, die auch für jeden Christen heute nach wie vor aktuell ist.

Es geht in erster Linie darum, die Wahrheiten und Plausibilitäten, welche die Welt anbietet, kritisch zu hinterfragen und sich auf die Wahrheit und Weisheit Gottes vertrauend einzulassen.

Diese kommt, wie das „Wort vom Kreuz“ zeigt, gänzlich paradox daher.

Aus christlicher Sicht offenbart sich aber gerade in der Verkündigung des Gekreuzigten „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ uns zum Segen und zum Heil.

Die wirkliche Torheit ist auf der Seite „dieser Welt“, die nicht gewillt und vielleicht schon nicht mehr fähig ist, Gott zu erkennen.

Diese Torheit kommt nicht vom fehlenden Verstand, sie ist Oberflächlichkeit und Überheblichkeit des Herzens.

Das Wort vom Kreuz ist das Wort vom Heil, es ist das Angebot Gottes an den Menschen, weil er ihn liebt und ihn retten will.

Erst, wenn der Mensch „tot“ ist für die Schuld, kann er ein Leben führen, so wie Gott es zugesagt und verheißen hat! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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