Und Jede(r) seine tägliche Arbeit

Bischof Oliver Gehringer

Wie meistens in seinen Briefen gibt Paulus seiner Gemeinde noch etwas mit auf den Weg.

Das können sowohl praktische Ratschläge, konkrete Anweisungen oder auch bestimmte Erinnerungen sein.

Mit solch einer „To do“- bzw. „Merk“-Liste sieht er sie dann für die kommende Zeit gut gerüstet.

Nachdem er der Gemeinde in Thesalonich im Hauptteil des Briefes deutlich gemacht hat, dass die entscheidenden Zeichen der Endzeit noch ausstehen, zieht er im zweiten, den ermahnenden Teil seines Briefes die Konsequenzen.

Jeder soll sich jetzt auch wieder der konkreten Bewältigung des Alltags widmen.

Das heißt:

Jeder gehe wieder in Ruhe seiner alltäglichen Arbeit nach und nähre sich so vom selbstverdienten Brot.

Diese Art der Gelassenheit (auch in den größten Turbulenzen) kann man beispielhaft auch am Leben des Apostel selbst sehen.

Denn alles, was man erfährt oder tut, ist letztlich eingebettet in den Horizont Gottes, der jedem seinen Frieden schenkt zu jeder Zeit und auf jede Weise.

Aber, es ist auch notwendig und wichtig, sich auf Gottes Friedenswort einzulassen und darauf zu hören.

Denn nur dort, wo es angenommen und aufgenommen wird, kann es auch wirklich etwas bewirken und bewegen.

Wo Menschen sich verschließen, da dringt sein Wort des Heils nicht durch.

Wenn wir offen sind, dann wird sich auch unser Herz wandeln und sich unser Leben wieder zum Guten hin wenden! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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