15 Hubschrauber für das Bundesheer

Auch wenn ich durchaus die Meinung vertrete, liebe Freunde, dass unser Bundesheer nicht tot gespart werden darf, weil es ja, auch wenn man heute nicht mehr viel davon bemerkt, dennoch die ausgehöhlte „immerwährende“ Neutralität schützen soll, so habe ich mich dennoch gefragt:

Wikipedia: Österreichische Neutralität

Wofür Österreich 15 neue Kampfhubschrauber braucht?

Oberösterreichische Nachrichten: Das Bundesheer bekommt 15 Hubschrauber

Mich gefragt, weil mir so eine Menge für gerade einmal eine Fläche von 83.879 km² und neun Bundesländer einfach überdimensioniert erscheint.

Wikipedia: Österreich

Mich selbst, nein, in der Folge sogar Vertreter der Bundesregierung gefragt:

.) GRUENE: Bundesheer-Ade
.) GRUENE: Für ein neues, modernes Bundesheer

Was man mit den Hubschraubern überhaupt machen will?

Da sich Österreich ja aus Gründen der „immerwährenden“ Neutralität an einer Europa Armee gar nicht zu beteiligen hätte.

Der Standard: Österreich beteiligt sich an geplanter EU-Militärunion

Und bekam die Antwort:

Wir haben so viele Arbeiter aus dem ehemaligen Ostblock!

Ob man diese also beschießen will?

Mich gewundert, dass man das Geld hierfür ausgibt!

Obwohl man seit der Nationalratswahl 2017 ja weiß, dass wir zwischen 1.5 Millionen, mit Dunkelziffer 2.1 Millionen Menschen an der Armutsgrenze, 438.000 Arbeitslose und Klein- und Mittelunternehmer haben, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können.

Der Standard: 1.5 Millionen in Österreich von Armut betroffen

Man die Kaufkraft durch Kürzung von Mindestsicherung und Einstellung des Notstands um 20 Milliarden EURO gekürzt hat.

Aber nur 5 Milliarden wieder in den Pensionstopf investierte.

Das Geld also lieber für Waffeneinkäufe als für die Armutsbekämpfung oder Kaufkraftsteigerung genutzt hat.

Obwohl es unserer Meinung nach um Kaufkraftsteigerung und der damit verbundenen Arbeitsplatzsicherung gehen sollte!

Genau diese Kaufkraft aber wird durch den Ankauf von 15 Kampfhubschraubern nicht gehoben.

Sondern, weil das Geld schon wieder einmal in das Ausland geht, eher geschwächt.

Anmerkung: Denn Kaufkraft ist der Umlauf des Geldes im Inland!

Wird, so weit wir wissen, durch dieses Investment nicht ein einziger österreichischer Arbeitsplatz erhalten!

Oder: Gar ein Arbeitsplatz geschaffen!

Kommt das Geld, da es sich bei der Hubschrauberfirma um keine österreichische handelt auch in keinster Weise bei der Einkommenssteuer an die Republik zurück.

Sondern: Das Geld verlässt einfach wieder einmal das Land!

Diesmal übrigens ohne das überhaupt Gegengeschäfte vereinbart wurden!

Und wenn man sich das so Recht überlegt, so setzt die derzeitige türkis-blau Bundesregierung damit die Arbeit der rot-schwarzen Bundesregierung lückenlos fort!

Welche auch nie darüber nachdachte, wie das Geld das Österreich verließ, hierher wieder zurückkehren könnte!

Bis dann eben die Kaufkraft schwand!

Für mich ein Grund einmal freundlich zu fragen:

Was hat sich durch den Regierungswechsel eigentlich verbessert?

Was meint Ihr?

Übrigens: Weil wir gerade beim Thema Neutralität sind. Wie kann man eigentlich sagen, man wäre neutral, wenn man pro USA und contra „Putin“ ist.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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