Am Beginn eines neuen Jahres ist es der Brauch

Bischof Oliver Gehringer

Am Beginn eines neuen Jahres ist es der Brauch, sich einige gute Vorsätze für das kommende Jahr vorzunehmen. Der eine will etwas gelassener umgehen mit seinen Mitmenschen, ein Anderer mehr auf die eigene Intuition hören.

Egal, was man sich vornimmt, immer läuft es darauf hinaus, sich ein Stück weit wieder neu zu erfinden.

Für jeden einzelnen Menschen wie auch für die Welt kann das nur gut sein!

Für die Christen der Gemeinde zu Ephesus ist diese Neuwerdung durch die Taufe und den Glauben an Jesus Christus geschehen.

Sie sind wirklich neue Menschen geworden.

Dies gilt es nun im Alltag einzuholen und zu bewähren.

Dazu ist es notwendig, sich immer wieder zu fragen, was das eigene Leben und das der Gemeinschaft behindert und was es fördert.

Fest steht, dass Güte, Liebe und Barmherzigkeit immer wieder zur Mitte hinführen.

Dann wird das Leben leicht(er) und wirklich lebenswert.

Paulus erinnert die Epheser daran, dass der Geist Gottes für die Gemeinschaft von großer Bedeutung ist.

Denn dieser trägt ihre Einheit, die Beziehung zu Gott und ist der erste Anteil des Erbes, der Erlösung.

Deshalb ist es sehr wichtig, den Heiligen Geist nicht zu „betrüben“.

Überhaupt legt Paulus jedem in der Gemeinde dringend nahe, für den eigenen „Seelenhaushalt“ die Verantwortung zu übernehmen und sich nicht von den Affekten hinreißen zu lassen.

Stattdessen sollen Glauben, Hoffnung und Liebe das innere und äußere Leben zum Wohle aller leiten.

Die Begründung hierfür sieht der Apostel Paulus in der vergebenden Liebe Gottes in Christus. Wer Gott nachahmt, der erweist sich als ein wahres Kind Gottes und ist ganz und gar NEU geworden! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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