Die Zukunft gehört Gott!

Bischof Oliver Gehringer

Immer musste Jeremia seinem Volk Unheil ankündigen; nachdem aber das Gericht eingetroffen ist, darf er von der Heilszeit sprechen, die Gott für Israel vorbereitet.

Die Farben für das Zukunftsbild nimmt er aus der Vergangenheit.

Schon einmal wanderte Israel heimatlos durch die Wüste, auf der Suche nach einem Land, das ihm als „Ort seiner Ruhe“ verheißen war.

Jetzt lebt das Volk wieder in der weiten „Ferne“, ist in der Verbannung; aber Gott erscheint ihm wie einst am Sinai.

Es ist, als wäre ihm selbst die Trennung schmerzlich gewesen.

Er liebt ja dieses Volk von Ewigkeit her.

Und alle Untreue der Menschen kann ihn nicht daran hindern, sie dennoch zu lieben.

Er will ihnen alles geben, was sie brauchen, um glücklich zu sein.

Wie poetisch und fein diese Worte doch klingen:

„Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt!“

Fast träumerisch spricht Gott von seiner großen Liebe, seinem Volk, das er trotz allem sucht und immer wieder von Neuem liebt.

Die Verwundungen und Enttäuschungen sind nicht vergessen, aber vergeben, denn Gott ist nicht nachtragend, sondern gütig und barmherzig.

Blick und Gefühl weisen jetzt nach vorn, auf eine Zukunft, die selig und voller Wonne sein wird.

Ja, alles wird gut werden!

Die Liebe ist alles!

Der Mensch muss sich nur seinen Blick in die Zukunft bewahren, das Gute erkennen, dass Gott ihm geben will, und in der Liebe bleiben, die der Schlüssel zur vollkommenen Freude ist.

Wir müssen unsere Sicht ändern, um die täglichen Wunder an uns und um uns herum wieder zu erkennen, und wenn wir unser Herz öffnen, werden wir Gottes ewige Liebe spüren, die uns den Weg weist und ihn gehen lässt.

Damit wir bei Gott wieder ankommen! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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