Hexenjagd auf Donald Trump! (Satirisch betrachtet)

„Ob wir uns, weil wir nur noch christlich arbeiten wollen,  entschlossen hätten, nicht mehr über politische Themen zu berichten?“ hat mich jemand am gestrigen Abend ganz aufgeregt telefonisch gefragt und war dann davon überrascht als ich ihn zurück fragte: Wie kommst Du auf die Idee?

Christlicher Glaube ist immer politisch! Es fällt nur die Einschränkung der Partei Interessen weg!

Denn einmal ganz ehrlich:

Wenn ich vorhabe Wähler und Wählerinnen zu sammeln, so muss ich mir doch bei einem jeden Thema überlegen, was ich genau dazu zu sagen habe.

Zu sagen habe, damit mich die Menschen wählen!

Insofern hat Alexander van der Bellen sogar Recht, wenn er meint:

Als Politiker muss man lügen können!

Der Standard: Van der Bellen: Notfalls darf man die Unwahrheit sagen

Ein Grund für mich, in der Parteipolitik niemals wirklich glücklich zu sein!

Das meinte ich, als ich gestern sagte, ich wäre ein zweitklassiger Politiker gewesen!

Ich kann und mag nicht lügen!

Und die, die immer über mich erbost waren, dürften die gewesen sein, die Alexander van der Bellen Recht geben wollten. Es für untragbar erachteten, dass ich den Menschen einfach die Wahrheit erzähle!

So aber, wenn es keine taktischen Überlegungen gibt, sondern wir nur einfach christlich arbeiten, so gilt:

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Da kann ich jetzt alles sagen!

Wenn ich mich bisher also zum Beispiel für Donald Trump stark gemacht habe, so kam jedes Mal die Annahme, ich wollte dies aus Parteiinteressen heraus tun.

Nahm man an, ich würde unsere Partei gerne als rechts eingestuft wissen.

Weil ja Donald Trump Republikaner ist und daher rechts zu sein hat!

Angeblich von Vladimir Putin unterstützt wurde, der zwar seine Motorradrennen unter der Flagge des Zaren Nikolaus II. fährt, aber natürlich, weil es der Parteienlandschaft so gefällt, auch rechts zu sein hat.

So wie Leo Tolstoi, dem Vorgänger des Kommunismus, der durchwegs gute Kontakte zu Nikolaus II. pflegte.

Bis eben die rote Armee kam, den Zaren beseitigte und bitte sind sie mir nicht böse, mit dem Kommunismus einen reinen Wirtschaftsgedanken, losgelöst vom ursprünglich christlichen Ansatz des Miteinanders predigte.

Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich bisher gesagt, dass ich den Eindruck habe, dass der ganze Klassenkampf nur ein Wirtschaftsmodell verkörpert, so hätte man mich wahrscheinlich nicht ganz für voll genommen.

Da hätte ich die politische Etikette verletzt!

Hätte ich Wähler und Wählerinnen eingebüßt!

Während dem ich mich jetzt darüber lustig machen kann und meinen:

Da hat also Nikolaus II. Von Russland Donald Trump, dem Republikaner bei seiner Wahl geholfen!

Ein Punkt, der mich wundert, dass er bestritten wird! Weil es eigentlich keinen Grund, außer das es eben nicht so war, geben kann, dass man es nicht einfach bekennen könnte!

Denn was ich mich frage:

Wäre die Hilfe im Rahmen eines Wahlkampfs durch einen anderen Staat oder einen Staatsbürger eines anderen Staates verboten, wie erkläre ich mir dann das Dirty Campaigning von Tal Silberstein?

Der hier als israelischer Staatsbürger ganz offiziell die Nationalratswahl 2017 dazu nutzte, den jetzigen Bundeskanzler Sebastian Kurz mit Dreck zu beschmeissen.

Wie nannte man es? Dirty Campaigning?

Denn: Da hatten wir ja, wenn ich das richtig begreife, eine Parallelsituation!

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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