Bluttest auf Trisomie 21 darf keine Kassenleistung werden!

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In Deutschland erblicken neun von zehn Kindern mit Trisomie 21 (Downsyndrom) niemals das Licht der Welt, weil sie mittels vorgeburtlicher Diagnostik aussortiert und anschließend im Mutterleib getötet werden. Nun prüft der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen, ob ein derartiger Test, der für so viele Kinder das Todesurteil bedeutet, in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen und als Regelleistung bezahlt werden soll. Soweit darf es unter keinen Umständen kommen!

Der sogenannte „Praena-Test“ wurde im Jahr 2012 von der Konstanzer Firma „Lifecodexx entwickelt. Bei dieser Untersuchung reicht eine Blutprobe der Schwangeren, um autosomale Trisomien, wie beispielsweise Trisomie 21, beim Embryo zu erkennen. Zuvor konnte das Downsyndrom vorgeburtlich nur durch eine hochriskante Fruchtwasseruntersuchung festgestellt werden, vor der jedoch viele Schwangere zurückschreckten, um ihr Kind nicht der Gefahr des Todes oder einer schweren Behinderung durch den invasiven Eingriff auszusetzen. Diese Hemmschwelle entfällt natürlich bei einem einfachen Bluttest, wie dem „Praena-Test“. Da dieser bislang aber kostenpflichtig war, mussten Eltern zumindest wegen der hohen Kosten sorgsam abwägen, ob sie wirklich Gebrauch von diesem äußerst fragwürdigen Test machen wollten.

Das könnte sich ändern, wenn der Bluttest auf Trisomie 21 zukünftig als Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden würde. Der Test würde dann routinemäßig im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft angeboten und wohl auch von den meisten Schwangeren bedenkenlos angenommen werden. Gerade darin steckt aber die Gefahr: Was, wenn eine Mutter unvorbereitet mit der Diagnose Downsyndrom bei ihrem Kind konfrontiert wird und in eine Krise stürzt? Welche Botschaft vermittelt ein derartiger, staatlich geförderter Test auf eine Behinderung beim Kind? „Es käme einer Aufforderung gleich, systematisch nach Menschen mit Downsyndrom zu suchen, um eine Abtreibung zu ermöglichen. Das bedeutet für mich in der Konsequenz, dass ein Leben mit Downsyndrom als lebensunwert gesehen wird“, sagt beispielsweise die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Schon jetzt werden in Deutschland 90% der Kinder mit Trisomie 21 abgetrieben.

Hinzu kommt, dass der Bluttest erst ab der 12. Schwangerschaftswoche möglich ist, das heißt, die aussortierten Kinder würden dann der besonders brutalen Spätabtreibung zum Opfer fallen. Diese ist in Deutschland bei behinderten Babys bis unmittelbar vor der normalen Geburt möglich. Die Kinder, die nachweislich Schmerz, Leid und Furcht empfinden, werden dabei meistens durch die Bauchdecke der Mutter mit einer Giftspritze ins Herz ermordet. In Panik versuchen sie noch der tödlichen Nadel auszuweichen, ein grausamer Todeskampf!

Gegen dieses himmelschreiende Unrecht müssen wir jetzt lautstark unsere Stimme erheben, denn diejenigen, die es betrifft, haben noch keine! Wir wenden uns deshalb mit anbei stehender Petition an den Gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen und fordern ihn auf, den Bluttest „Praena“ keinesfalls in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Die Selektion menschlichen Lebens nach genetischen Kriterien verstößt gegen die unbedingte Pflicht, die Würde des Menschen zu achten. Bitte unterzeichnen auch Sie diese wichtige Petition zum Schutz des Lebens!

Herzlichen Dank!


Anmerkung: Bei einem positiven „Praena“ raten viele Ärzte mit weiteren Diagnoseverfahren, wie zum Beispiel der risikoreichen Fruchtwasseruntersuchung, fortzufahren. Jedoch liefert weder der Bluttest „Praena“ noch eine Fruchtwasseruntersuchung ein hunderprozentig eindeutiges Ergebnis. Oftmals werden deshalb völlig gesunde Kinder als vermeintlich behindert abgetrieben.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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