Leider wahr: Mit EUR 150,- (ATS 2065,-) im Monat kann man nicht leben!

Ganz ehrlich, Freunde. Eigentlich habe ich mich ja aus der Parteipolitik inzwischen zurück gezogen und mit dem gestrigen Tag auch ganz offiziell wieder bekannt gegeben, meine Pastorale wieder anzutreten.

Sprich lieber wieder Evangelisationspastor zu sein.

Es gibt aber so Punkte in der österreichischen Innenpolitik, da sollte man selbst als Pastor dazu Stellung beziehen. Und dafür möchte ich Anneliese Hartinger-Klein vorerst einmal danken!

Danken, weil sie die erste Abgeordnete der FPÖ seit Jahren ist, der es gelungen ist, dass eine Aussage von ihr, noch dazu zu einem Sozialthema, die Massen in Österreich so sehr in Bewegung versetzte, dass man keine Nazi Keule brauchte, um in alle Medien zu kommen.

Sie damit nachgewiesen hat:

Die FPÖ kann durchwegs auch mit Sachthemen punkten!

Denn: Negativwerbung ist Positivwerbung!

Die Frage ob man heute zu Tage mit EUR 150,-, also ATS 2065,-, wenn man keine Miete bezahlen müsste und keinen Strom/Gas, noch überleben könnte, eindrucksvoll in den Raum gestellt hat.

Denn: Die Frage erscheint den meisten Österreichern und Österreicherinnen durchaus wesentlich!

Und zugegeben!

Auch ich wundere mich immer wieder, wenn ich zur Kassa eines Supermarktes komme und man von mir dort zwischen EUR 30,- (ATS 412,-) und EUR 50,- (ATS 688,-) für ein paar Lebensmittel abverlangt.

Ich, der zugegebener Massen bis heute in Schilling rechne, mir denke:

Seids deppert?

Oder ich mir den Luxus einer Jean leiste und der Verkäufer dann meint:

Kostet EUR 100,- (ATS 1376,-)!

Und ich mir denke: Eigentlich wollte ich eine Hose. Keinen Kleinwagen. 

Etwas, dass uns nunmehr Anneliese Hartinger-Klein mit der Aussage:

Ich gebe Euch EUR 150,- (ATS 2065,-). Damit müsstet Ihr doch auskommen können!

sehr lebhaft vor Augen geführt hat.

Man beinahe darauf so reagiert, wie auf Marie Antoinettes Aussage:

Das Volk hat kein Brot? Na, dann sollen sie halt Kuchen essen!

Das Einzige, was diese beiden Fälle für mich kräftig unterscheidet ist, dass Marie Antoinette für diese Situation selbst verantwortlich war, während in diesem Fall wohl diejenigen, die nun mein Steinen schmeißen die Situation verursacht haben.

Die SPÖ-ÖVP Regierungen davor! In deren Zeit diese gewaltigen Preisenterhöhungen in Österreich fielen!

Und daher möchte ich mich bei Anneliese Hartinger-Klein noch einmal bedanken, weil es ihr nämlich gelungen ist, aufzuzeigen, was die Verursacher der Hochpreise in Österreich selbst davon halten!

Danke!

Übrigens: Wäre ich Anneliese Hartinger-Klein so würde ich die Wette annehmen. Denn es ist wirklich eine Win-Win Situation. Sollte sie es wider erwarten es doch schaffen, spendet die SPÖ 17.500 EUR an karitative Zwecke. So viel wie schon lange nicht. Vor Allem, da ja Anneliese Hartinger-Klein diesmal den Verein aussuchen darf. Das Geld also nicht wieder an die SPÖ zurück fließt. Schafft sie es aber nicht, so kann sie mit gutem Gewissen sagen: So drastisch hätte ich mir, die von Euch hinterlassene Situation gar nicht vorgestellt! Ok, ich nehme es zur Kenntnis. Da sehe ich erst, in welchem Zustand Ihr Österreich hinterlassen habt.

KURIER: Protest: Hartinger-Klein zu „150-Euro-Challenge“ aufgefordert

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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Eine Antwort zu Leider wahr: Mit EUR 150,- (ATS 2065,-) im Monat kann man nicht leben!

  1. 150,- Euro im Monat sind ca. 5,- Euro am Tag. Damit geht sich nicht einmal ein Mittagessen aus. Vor ca. 15 Jahren habe ich mal festgestellt dass es schon so ca. 12,- Euro pro Tag und Person sein sollten, die man zur für Kleidung und Nahrung Verfügung hat, damit man ein halbwegs würdiges Leben führen kann. Versicherungen, Gebühren, Schulgeld usw. sind dann freilich noch keine bezahlt. Aber innerhalb der letzten 15 Jahren hat der Wert des Geldes massiv an Wert eingebüßt. Das haben wir hauptsächlich dem Euro zu verdanken. Aber, alle Welt spricht davon wie toll und wichtig es ist, in der EU zu sein. Was ich diesbezüglich überhaupt nicht nachvollziehen kann.

    Man wird aber rein theoretisch mit 5,- Euro am Tag überleben können, also nicht verhungern müssen, wenn man sich z. B. mit Butterbroten und nichts als Butterbroten zufrieden gibt. Ob man sich Kleidung, Zahnbürste, -pasta, Seife, Tolilettenpapier usw. auch noch leisten kann ist jedoch schon fraglich. Und ob man das dann schon Leben nennen kann ist wieder eine andere Frage.

    Der Spruch, „Wie Ihr anderen zuteilt und zumesst, so wird Euch zugeteilt werden.“, sollte uns doch wohl klar machen dass wir einander aus vollem Maße vergönnen und nicht in Mißgunst verfallen sollen.

    Gestern in der ZIB2 wurde vorgerechnet dass man ausser dem Geld dass fürs Wohnen drauf geht noch über 800,- Euro braucht um unter vernünftigen Bedingungen leben zu können. Demnach ist die aktuelle Mindestsicherung ja eigentlich eh schon völlig unterm Hund.

    Man sollte doch endlich dazu übergehen die Rahmenbedingungen so zu setzen dass für Arbeit mehr bezahlt wird, und für Wohnraum weniger Geld bezahlt werden muss, statt die Mißgunst gegenüber den Minderbemittelten immer weiter fortzuspinnen.

    Warum ist die Mißgunst so weit verbreitet? Kennen die Menschen die Gnade Gottes nicht? Wissen sie nicht dass ihnen vergeben ist, wenn sie darum bitten? Wollen sie gar kein Einsehen haben in ihre eigenen Fehler? Wollen sie nachwievor mit Gott nichts zu tun haben? Dass sie immer noch missgünstiger aufeinander sind, statt sich der Gnade und Vergebung zuzuwenden? Und auch einander das Leben zu vergönnen.

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