Mit nur EUR 150,- leben? Die andere Seite der Medaille! (Satirische Betrachtung)

Nachdem ich am gestrigen Tag, liebe Freunde, Anneliese Hartinger-Klein nachgewiesen habe, dass man wahr-scheinlich von EUR 150,- alleine im Monat in keinster Weise leben kann, ich fairerweise aber dazu sagen will, dass sie dies auch exklusive Miete veranschlagte (Ob Strom und Gas in der Miete auch schon inkludiert sind?)  möchte ich mich am heutigen Tag der gegenteiligen Frage widmen.

Mir nämlich die Frage stellen: Sollte der Österreicher/die Österreicherin eigentlich von diesen EUR 150,- leben?

Das was Christian Kern und sein Team uns da nämlich ganz ruhig vermittelt ist, dass er die Meinung vertritt, dass man von EUR 150,- plus Miete nicht so ohne weiteres leben kann.

Er also die Meinung vertritt, dass so wie die Zuwanderer, die wenn sie kommen zwar Mindestsicherung erhalten, aber kein Arbeitsrecht, seiner Meinung nach offenbar auch die ÖsterreicherInnen nichts arbeiten sollen.

Ps 128,2
Du wirst dich nähren von deiner Hände Arbeit; wohl dir, du hast’s gut.

Jeglicher Zuverdienst zur Mindestsicherung, Pension, etc .untersagt bleibt, obwohl dies durchaus der Weg zur Kaufkraftstärkung wäre!

Und es ihm daher besonders wesentlich erscheint, ob man von diesen EUR 150,- plus Miete nun gut leben kann oder nicht.

Ich persönlich sehe das ja seit etlichen Jahren anders und war daher der Initiator von Petitionen

.) Arbeitsrecht für Obdachlose – P7 soll Zentralmeldeadresse werden,
.) Back To Work – Berufsintegrationscenter für Obdachlose
.) Mehr Hühner für Wien
.) Zurück ins Leben – Berufsintegrationscenter für Obdachlose

welche mir von der rot-grünen Bundesregierung abgelehnt wurden.

Was ja mit der Ansage EUR 150,- plus Miete sind zu wenig für ein angenehmes Leben

nunmehr auch eine Erklärung findet.

Ich habe es damals eher persönlich verletzend empfunden und sehe nunmehr:

Der Grund ist ein anderer. Die SPÖ ist eben generell dagegen zu arbeiten.

Was übrigens gestern irgendjemand von den Medien ähnlich argumentierte und meinte:

Er sehe keine aktive Opposition.

Die SPÖ vertritt offenbar die Meinung, man könnte in Österreich so wie in Dubai den Menschen durchaus ein Leben ohne Arbeit ermöglichen, weil sie offenbar das minus vor den 946,8 Milliarden EURO Staatsschulden noch nicht richtig entdeckt hat.

Wahrscheinlich die Meinung vertritt:

Die SPÖ hat Österreich aufgewirtschaftet. Oder auch da schon gezeigt, dass sie nicht arbeiten will?

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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Eine Antwort zu Mit nur EUR 150,- leben? Die andere Seite der Medaille! (Satirische Betrachtung)

  1. Ich meine, dass die SPÖ immer noch die selben alten Leiern von sich gibt wie bisher (Mindestsicherung, Mietpreisbremse, Mindestlohn) obwohl diese Maßnahmen reine Symptombekämpfung sind, welche die Ursachen für die systematischen Problematiken nur abschwächen aber nicht korrigieren, ja zum Teil sogar kontraproduktiv sind, die Problematiken also eher sogar noch verschärfen.

    Ehrliche Problemlösung wäre es, die Arbeit und den Wohnraum zu teilen, damit Angebot und Nachfrage zugunsten des Großteils der Bevölkerung ausfallen, statt wie momentan zu Lasten des Großteils der Bevölkerung.

    Wen interessiert Mindestsicherung, oder Mindestlohn, wenn für alle ein Arbeitsplatz mit vernünftigem Einkommen bzw. vernünftigen Bedingungen vorhanden ist?

    Wen interessiert Mietpreisbremse, wenn für alle Wohnraum zu vernünftigen Bedingungen vorhanden ist?

    Da hin sollte man kommen, durch Arbeitszeitsenkung, Einführung einer Wertschöpfungsabgabe an Stelle der Lohnnebenkosten für Löhne unter dem Durchschnitt, Einführung der Überstundensteuer damit nicht mehrere Jobs angenommen werden und die Arbeitszeitsenkung nicht umsonst ist, Leerstandssteuer einführen, Mietrecht korrigieren, dass sich mehr potentielle Vermieter vermieten trauen.

    Lösung dafür: https://www.facebook.com/steuerzahlerentschuldung/

    Und, so ehrlich sollte man auch sein dass man feststellt dass in einem Schuldgeldsystem das BIP nicht steigen kann, wenn keine Schulden gemacht werden. Wenn also mehr Leute mit der selben Geldmenge versorgt werden sollen, kann das nur über zusätzliche Schulden stattfinden.

    Oder über Exportüberschüsse. Die wir aber nicht haben. Nicht zuletzt weil wir zu geringe Importzölle haben bzw. mit Staaten in einer Union sind die kein Interesse an höheren Importzöllen haben, weil sie lieber exportieren statt auf die Binnenwirtschaft und auf die eigenen Leute zu schauen. Und auch, weil wir zu viel Erdöl importieren.

    Bleibt also die Frage, weshalb die sogenannten Sozialdemokraten ehrliche Lösungen nicht aufgreifen und politisch zur Sprache bringen? Weil sie sich nicht trauen? Weil sie nicht überzeugt sind? Weil sie die Auseinandersetzung scheuen? Oder weil sie gar nicht vor haben wirklich etwas von Grund auf zu verbessern?

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