Den Unterdrückten helfen

Bischof Oliver Gehringer

Den Unterdrückten helfen, Waisen Recht verschaffen, für die Witwen eintreten.

Ein solches soziales Handeln ist ein Handeln im Sinne Gottes.

Gott hält überhaupt nichts davon, dass man ihm Schlachtopfer bringt, Rauchopfer entzündet, oder ihm sonst in irgendeiner Art Opfer darbringt.

Der Prophet Jesaja verwendet dazu sehr drastische Worte:„Wer hat von euch verlangt, dass ihr meine Vorhöfe zertrampelt?“

Für Gott sind die Opfer, die ihm gebracht werden, die Menschen, die sich im Vorhof drängeln, ein Zertrampeln, ein Verunstalten seines Hauses.

Denn wer zum Tempel oder in die Synagoge, in die Kirche oder die Moschee geht – in Gotteshäuser des einen Gottes der drei abrahamitischen Religionen –, um IHM zu begegnen, bei ihm auszuruhen, Kraft zu schöpfen und gestärkt zu werden – der kann dieses Gotteshaus nicht wieder verlassen, ohne nicht beim Hinausgehen in den Unterdrückten, den Schwachen und Notleidenden Gott selbst zu sehen und sein Antlitz zu erkennen.

So wie auch später Christus selber sagt:

„Was ihr einem meiner Geringsten tut, tut ihr mir!“

Bewahrung des christlichen Abendlandes heißt vor allem Bewahrung des Grundsatzes, dass den Schwachen, den Entrechteten, den Notleidenden zu helfen ist.

Ohne Angst.

Denn Gott begegnet uns in jedem Menschen!

Und gerade als Christen dürfen wir diesen Glaubensgrundsatz nicht vergessen! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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