Schreibstube des Friedens: Friedensarbeit oder doch auch Obdachlosen Arbeit?

Nachdem ich am gestrigen Tag bekannt gegeben habe, liebe Freunde, dass sich der Ordo Templi Liberalis-Die Templer-Humanistische Union für Liberale Entwicklung, die Stimme für Jesus und auch ich wieder mehr der Friedensarbeit widmen wollen, konnte natürlich die Gegenfrage nach der Armutsarbeit nicht lange auf sich warten:

Und was ist dann mit den Obdachlosen? Was ist mit den 2.100.000 Österreichern und Österreicherinnen an der Armutsgrenze? Den 438.000 Arbeitslosen? Und: Den Klein- und Mittelunternehmern die keine Privatentnahme mehr tätigen können?

Mt. 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Seltsame Frage:

Dieser Staat tut jedes Mal so, als könnte der Staat auf Dauer friedlich bleiben, wenn man die Armut ganz einfach ignoriert.

Sich wie ein kleines Kind in die Mitte des Raumes stellt, die Augen zuhält und ruft:

Sucht mich!

Dieser Staat tut jedes Mal so, als ob ein jeder Einzelne, der die Islamisten kritisiert, auch schon unbedingt ein Gegner des Islams sein muss.

Nicht etwa Einer, der versucht das Zusammenleben der Religionen zu vermitteln.

Dieser Staat tut so, als wäre man automatisch Gegner eines Politikers/einer Politikerin, ja einer ganzen Partei, wenn man Missstände aufzeigt oder PolitikerInnen kritisiert.

Und damit versucht, den Politiker, die Politikerin oder auch die Partei zum Umdenken zu bewegen.

Dieser Staat, oder sollte man eher sagen das Volk, scheint die Meinung zu vertreten, man könne nur für das Inland- oder das Ausland sein.

Müsste der einen oder anderen Partei zustimmen.

Und macht sich nicht bewusst, dass die Ereignisse die zu Flüchtlingen oder Zuwanderern führen, überall auf der Welt geschehen.

Ein jeder einzelne Flüchtling oder Zuwanderer, der aber zu uns kommt, die gesellschaftliche Struktur verändert.

So das man also um solche Probleme zu lösen, sich nicht erst hier, sondern schon dort fragen muss.

Dort die Probleme lösen muss. Damit sich Zuwanderer oder Flüchtlinge gar nicht erst auf den Weg machen.

Und es scheint den Meisten nicht ganz klar zu sein, dass man durchwegs christlich, aber weder parteipolitisch noch kirchlich orientiert sein kann.

Weil man das Christentum als eine weltliche Philosophie betrachtet.

Eine Philosophie, die weil alle Ereignisse auf der Welt auf unsere Umgebung Einfluss nehmen:

Mt 15,24
Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

auf eine weltweite Arbeit schaut:

Mk 16,15
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Die Jünger damit beauftragte, auch in anderen Teilen der Welt auf ein Miteinander, oder sollte man sagen für Ruhe und Ordnung zu sorgen.

Letztendlich wohl um Israel zu schützen.

Und wenn man sich dies überlegt, so ist natürlich die christliche Botschaft eine Botschaft für uns. Eine Botschaft zur Schaffung einer homogenen Gesellschaft. Eines Miteinanders in Österreich. Auch wenn wir hierbei eine Menge Probleme erspähen.

Aber einmal ehrlich: Warum sollte man nach der Errichtung des Reiches Gottes trachten, wenn dies schon sichtbar vorhanden wäre?

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Ein durchaus politischer, wenn auch nicht parteipolitischer Auftrag Jesu!

Findet Ihr nicht?

Amen.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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