Die Kirche gedenkt heute des Patrons Europas

Oliver Gehringer

Die Kirche gedenkt heute des Patrons Europas – des heiligen Benedikt von Nursia.

Seine Absicht war es, in einer ähnlichen Zeit wie wir sie heute erfahren, die auch von Instabilität und Völkerwanderung gekennzeichnet war, den Menschen mit (s)einer Regel ein Lebensmodell anzubieten, das ihnen eine äußere Stabilität und Ordnung bietet, die wiederum zu einer inneren seelischen Stabilität führt.

Der Stabilitätsanker schlechthin war für Benedikt Gott selber.

Ihm – so Benedikt – soll nichts vorgezogen werden; ihn habe der Mönch stets vor Augen und an seiner Barmherzigkeit solle er nie zweifeln.

Aus, in und auf Gott hin zu leben – das ist Benedikts Anliegen.

Deshalb hat für ihn das Hören auf Gott, das Hinhorchen auf ihn und seine Gegenwart oberste Priorität.

Das ist es, was im Buch der Sprichwörter gemeint ist, wenn es heißt, dass man das Herz der Einsicht zuneigen soll – zur rechten Erkenntnis dessen, was jetzt zu tun ist; was richtig ist zu tun, was jetzt dem Leben und der Ehre Gottes dient.

Gott in seiner steten Präsenz und Gegenwart ist Hoffnungsanker in einer hoffnungslosen, zerstörerisch scheinenden Welt.

Die Erfahrungen eines Lebens und die erworbenen Einsichten führen den Menschen zur Ehrfurcht vor Gott; aber der Weg geht auch in der umgekehrten Richtung:

Nur wer vom Geheimnis Gottes eine ehrfürchtige Ahnung hat, findet den rechten Weg und ist fähig, die Wahrheit der Dinge und den Sinn des Geschehens zu erfassen.

Gott selbst ist die Quelle aller Erkenntnis und Weisheit, so auch der praktischen Weisheit, die den Menschen vor Unglück und Schaden, vor Not und Elend bewahrt.

„In seiner Vaterliebe zeigt der Herr uns den Weg zum Leben“ (Benedikt von Nursia)

Vielleicht brauchen wir noch mehr „Erfahrung“, um endlich auch unseren Teil der Geschichte Gottes mit den Menschen zu erfüllen.

Noch haben wir dazu Zeit, aber wir wissen nicht, wie lange! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.