Obdachlose in der Politik (ODP): Ein letztes Statement

„Warum wir eigentlich immer noch so sauer wären?“ hat mich am heutigen Tag einer der Geschäftsleute bei einer Crowdfunding Tour für unser neues Format „Stimme für Jesus“ gefragt. „Ob ich sicher wäre, dass wir nicht immer noch parteipolitische Ambitionen haben?“

Das haben wir nicht. Es liegt aber auch nicht daran, dass wir sauer sind!

Grundsätzlich hatte ich mir ja nicht besonders viel erwartet, liebe Freunde, als wir bei den Nationalratswahlen nur in einem Bundesland und noch dazu mit einer Partei unter der Bezeichnung  „Obdachlosen in der Politik“ antraten.

Zugegeben, ich war letztlich positiv überrascht, als wir dann doch die 2 stärkste nur länderweit kandidierende Partei Österreichs wurden. Die stärkste in Wien.

Aber: Mir war dennoch klar, dass man mit einer Obdachlosenpartei keine Bäume ausreißen kann!

Ebenso war auch von Grund auf klar,  dass man nur mit einem Bundesland, noch dazu ohne Bundeslistenvorschlag, nicht in den Nationalrat einziehen kann.

Es ging uns also mehr darum Aufmerksamkeit zu erregen!

Auf ein Thema hinzuweisen!

Und daher habe ich mir in Wahrheit eigentlich nur Eines erwartet:

Das uns die anderen Parteien nach der Wahl fragen würden, warum wir eine Obdachlosenpartei überhaupt auf den Stimmzettel gebracht haben!

Wir daher mit unseren Vorschlägen für die Lösung der Probleme von:

.) 2.100.000 Österreicher/innen an der Armutsgrenze
.) 438.000 Arbeitslosen und
.) Klein- und Mittelunternehmern, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können

aufwarten können.

Vom linken und rechten Flügel gefragt würden, so das man Frieden stiften könnte.

Es uns möglich würde mit beiden Seiten zu reden und darauf hinweisen, dass wohl das Hauptproblem der Armut an der hohen Staatsverschuldung von 946, 8 Milliarden EURO liegt!

Und wenn man uns gefragt hätte, was wir gegen die Staatsverschuldung machen würden, hatten wir auch vollständige Programme erarbeitet.

Programme, die wir uns letztendlich in die Haare schmieren konnten!

Und das ist der Grund, warum ich immer noch sauer bin.

Weil uns weder zu der Zeit, in der wir die Partei hatten noch danach diese Fragen stellte.

Es uns auch nicht gelang, dass sich der linke und der rechte Flügel gemeinsam an einen Tisch setzen.

Sondern wir haben erlebt, dass man sich lustig weiter beschießt.

Der selbe Weg auf dem die Schulden entstanden sind.

So das die Schulden lustig weiter wachsen!

Und daher frage ich mich, ob es überhaupt einen Sinn gemacht hat, ich meine außer das es zu einem Regierungswechsel kam, dass wir zu den Nationalratswahlen angetreten sind.

Denn: Wenn niemand uns fragt, wieso wir eigentlich zu den Wahlen angetreten sind, so hätten wir die Themen von Grund auf nur in unserer Zeitung präsentieren brauchen.

Dort wo die Lösungen zwar schon lange stehen, sie aber auch niemand liest.

Hätten es uns ersparen können bei bis zu 40 Grad im Schatten vor den Magistraten zu stehen um die Unterstützungserklärungen zu sammeln.

Und hätten mit Crowdfunding die Zeit deutlich besser nützen können.

Weil aber genau das bei uns Schmerzen verursacht, insbesondere die Ignoranz, so bin ich eben noch sauer. Und möchte mich einfach noch ein wenig abregieren.

Denn inzwischen sind 8 Monate vergangen, in denen man uns einfach ignorierte.

In denen wieder nichts für die Menschen an der Armutsgrenze geschah!

Schade!

Oder: Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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