Stimme für Jesus: Was eigentlich heißt „christlich“?

Nachdem mich in den letzten Wochen, liebe Freunde, einige von Euch gefragt haben: Was eigentlich wir Templer unter christlich verstehen würden?

Ein echter Prinz mich in einem Lokal in Wien sogar fragte: Wie steht ihr zu Rechtsextremen?

Und ich offen erklärte:

Ich teile zwar die Ansicht keines Deutschnationalen. Ich toleriere sie. Lehne die Meinung der Nazis, da meine ich echte Nazis, ab. Was mich aber nicht daran hindert, auch mit diesen zu reden. 

Und dann habe ich gemeint:

Und unter Umständen, so weit es die Gesetzeslage erlaubt, würde ich deren Ansichten sogar veröffentlichen. Nicht ohne sich zu distanzieren. Nicht ohne es zu kommentieren. Aber: Veröffentlichen. Veröffentlichen, weil man sonst keine Möglichkeit hat, auf die falschen Weltanschauungen überhaupt einzugehen. Und gerade Verbotenes eher besonders reizt!

Und dann habe ich gefragt, ob er wüsste, wann in den USA am meisten getrunken wurde?

Ja, in den 1930er Jahren. Als es verboten war!

Verstehen Sie mich nicht falsch.

Ich werde die Anschauungen der Deutschnationalen, dass Österreich ein Teil Deutschlands sein soll, oder gewesen sein könnte, als Monarchist niemals teilen.

Und das ich monarchistisch veranlagt bin, verdanke ich der Bibel.

Die ja von König Jesus spricht.

Joh 18,37
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Und der Offenbarung, die meint, dass dieser König Jesus mit mir gemeinsam regieren wird:

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Etwas, dass wir Christen, wenn wir ehrlich sind, so zum Beispiel am Marsch für Jesus, ja auch proklamieren!

Den Glauben an Jesus also unmonarchistisch sehen? Die Bibel verändern? Warum?

Das was uns die Bibel aber ebenso lehrt: Die goldene Regel!

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Und weil ich einen jeden Menschen gleich lieben soll, deshalb mag ich keine Form von Faschismen! 

Wenn sie mich fragen:

Heute zu Tage eine Volkskrankheit!

Lk 5,31
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.

Anstatt das wir uns hinstellen und wie es die Bergpredigt fordert Frieden stiften!

Mt. 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Warum also sollte ich den faschistoiden Ansatz des einen Menschen, dem eines anderen bevorzugen?

.) Sie verurteilen die Rechtsextremen, sind selbst aber auch der Meinung, dass es sich beim Islamismus um eine Form des Islams handelt? 

.) Sehen den Islam und Islamismus als ident und meinen daher den Islam verurteilen zu müssen? 

.) Bevorzugen den Islamismus, weil dieser die einzige wahre Religion anerkennt?

.) Reden nicht mit Rechten, weil sie als Linker ja viel besser sind, als dieser da?

.) Treten mit ihrer antifaschistischen Bewegung überzeugt gegen Faschismen an und würden sich mit solchen Menschen niemals an einen Tisch setzen?

.) Meinen, dass man das Rauchen unbedingt lassen sollte, weil dies für den Menschen viel besser wäre und bilden daher eine „Anti-Raucher Lobby“?

.) Haben erkannt, dass alle anderen Christen irren und predigen daher den einzigen gültigen Weg?

usw.

Überall dort, wo sich eine Gruppe über eine Andere erhebt, da sehe ich faschistoide Ansätze.

Denke mir:

Ui, alle Menschen sind gleich!

Sehe keine homogene Gesellschaft.

Weil ja der eine die Ansichten des Anderen nicht toleriert. Man sich nicht auf Augenhöhe begegnet. Immer glaubt, irgendwie besser zu sein!

Und da würde ich dann am Liebsten fragen: Habt ihr schon einmal die Bibel gelesen?

Matth. 7,4-5
4 Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? 5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.

Findet Ihr nicht?

Amen.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Obmann der Obdachlosen in der Politik, Österreichs christlich-liberaler Satire-Volkspartei .)Herausgeber des Liberalen Boten
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