Stimme für Jesus: Schluss mit Parteipolitik!

Nachdem mich in den letzten Tagen immer wieder Menschen gefragt haben, liebe Freunde, warum ich mich entschloss, die Obdachlosen in der Politik (ODP) als Partei zu beenden? Mich lieber der Gründung der „Stimme für Jesus“, also einer Evangelisationsbewegung zu widmen? Ob ich vielleicht bedroht worden wäre? Oder uns die Staatssicherheit nahe gelegt hätte aufzuhören?

Nein! Weder noch! Sondern ich habe mir nach der Wahl angeschaut, was in Österreich passiert, wenn man eine Obdachlosenpartei auf den Stimmzettel der Nationalratswahl gebracht hat.

Weil ich ja im Vorfeld der Wahl die Hoffnung gehabt hatte:

Eine Obdachlosenpartei auf den Stimmzettel zu bringen, ist so was Ungewöhnliches, dass uns nach der Wahl die Mitbewerber sicher fragen werden, warum wir angetreten sind.

Was denn die Obdachlosen, die Menschen an der Armutsgrenze, Arbeitslosen und Klein- und Mittel-Unternehmer, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können, brauchen würden?

Sprich: Sich ein liberales Sprachrohr gegen die Armut in Österreich bildet.

Mt 8,20
Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

Weit gefehlt!

Das unser Gastarbeiter, übrigens wirklich einmal ein guter Grund um über Scheinkandidaturen nachzudenken, Werner Bendl, nach der Wahl wieder in seine wirkliche Heimat die SPÖ zurückgekehrt ist,  das hat mich ja nicht besonders gestört.

Waren wir zu ihm als Kandidat ja nur gekommen, weil er, ein ehemaliger Südtirol Aktivist, mich nach dem wir die Unterstützungserklärungen gesammelt hatten, anrief und fragte, ob auch er bei uns mit kandidieren dürfte.

Es gar nicht so leicht war, Menschen aufzutreiben, die sich öffentlich mit dem Thema „Obdachlose“ oder „Österreicher in Armut“ auf einem Stimmzettel präsentieren wollten.

Es also an Kandidaten mangelte. Und ich froh darüber war, einen mehr zu haben.

Ein schwerer Fehler, wie sich knapp darauf herausstellen sollte.

Ein schwerer Fehler, weil es sich offensichtlich um eine geplante Tretmine von Christian Kern und seiner SPÖ gehandelt haben dürfte. Denn Werner begann schon während des Wahlkampfs Werbeflyer für die SPÖ zu verteilen. Und hat ja später, wahrscheinlich deshalb weil er uns ausgebremst hat, ein Gemeinde-ratsmandat in Wiener Neustadt erhalten.

Na, egal. Uns ging es ja eher darum, für die nun gängigen Parteien einen Ansprechpartner für den Bereich Armut zu schaffen.

Ob man dies also als Schein-Kandidatur deklarieren sollte?

Ich habe mir also nach der Wahl angeschaut, was denn nun eigentlich passieren würde. Gewartet, dass Vertreter der anderen Parteien zu uns kämen um uns zu fragen, welche Anliegen die Menschen an der Armutsgrenze hätten? Auf eine Einladung zum Mitwirken!

Und habe gewartet. Und gewartet. Und gewartet.

Kennen Sie warten auf Godot?

Es kam nämlich niemand. Sondern wir wurden nur einfach beschossen!

Nur unser Gastarbeiter! Der wurde hofiert!

Derjenige, der uns aus der Bahn geworfen hatte!

So als würde es sich nicht um den Aufschrei der Österreicher an der Armutsgrenze handeln, sondern als wäre die ODP einfach nur irgendein Mitbewerber.

Manche mutmasten sogar eine SPÖ Schmuggelpackung. Während dem ich mich noch über Werner Bendls SPÖ Auftritt im Kleide der ODP ärgerte.

Mt 8,20
Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

Eine andere Partei, anstatt das als was wir uns sahen:

Eine christliche Bewegung die gegen die Armut kämpft. Für die Menschenrechte der Österreicher und Österreicherinnen.

Und genau das ist auch der Grund, warum wir die Obdachlosen in der Politik (ODP) nunmehr zur Stimme für Jesus wandeln.

Weil ich die Meinung vertrete, dass wir als Partei für die

.) 2.100.000 Österreicher und Österreicherinnen an der Armutsgrenze,
.) 438.000 Arbeitslosen und
.) Klein- und Mittelunternehmer, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können

überhaupt nichts tun können.

Niemand zu uns kommt um mit uns zu reden!

Und ich davon ausgehe:

Wahrscheinlich auch nicht, wenn wir in die Gremien kämen!

Denn dort erlebt man momentan ja, dass wenn die Bundesregierung einen Vorschlag macht, die Opposition mit allen Mitteln dagegen wettert.

Gleichgültig, was die Bundesregierung auch immer vorschlagen mag!  Christian Kern und seine SPÖ bereits auf jeden Fall und wahrscheinlich noch bevor der Vorschlag überhaupt gemacht wird, dagegen sind.

Man offensichtlich die Meinung:

Lk 19,40
Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

wortwörtlich interpretiert.

Und daher vertrete ich  die Auffassung:

Der österreichischen Politik fehlen Werte! Menschliche Werte! Christliche Werte! Miteinander! Nächstenliebe!

Eine Gruppe, Evangelisationsbewegung oder Gewerkschaft, die für die Menschenrechte der Österreicher und Österreicherinnen eintritt.

Letztendlich aber keine Partei verkörpert! 

Weil scheinbar die Politik derzeit die Auffassung Werner Bendls zu teilen scheint:

Ich möchte Nationalrat werden um EUR 8.500,- im Monat zu verdienen

Es also, zumindest was die Opposition betrifft, nur um Störaktionen und nicht um aktive Arbeit für die Österreicher an der Armutgrenze geht. Man ziemlich böse Töne von dort vernimmt, die es einem durchaus glaubhaft erscheinen lassen. Die Pflastersteine!

Mt 6,24
Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Sich, wenn einer tatsächlich nach der Bibel lebt:

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

dem biblischen Auftrag folgt:

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

diesen als Störenfried der Politik empfindet!

Und wenn dem so ist, so gibt es auch einen biblischen Auftrag:

Lukas 10,8-12
8 Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, dann esst, was euch vorgesetzt wird,  9 und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.  10 Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht: 11 Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.  12 Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt.

Schüttelt den Staub von euren Schuhen und geht.

Amen.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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