Kein Mittelweg: Die Verschlüsselungen müssen fallen

Der „zweite Kryptokrieg“ ist in vollem Gange und die europäischen Regierungen müssen aufhören, sich bei der Kontrolle der Gesellschaft durch Verschlüsselungen von Mails selbst in Gefahr zu bringen.

Dieser „Krieg“ begann 2013 mit den Snowden-Lecks und ist inzwischen durch zahlreiche Terroranschläge in Europa eskaliert. Daher erwarten die Regierungen, dass die Unternehmen ihre Verschlüsselungen vereinfachen um die Mails die versandt werden leichter kontrollieren zu können.

Die Kriminalität besser bekämpfen zu können. Und damit sind Unternehmen wie Apple, WhatsApp oder Telegam unter starken politischen Druck geraten.

In einem neuen Bericht für die ECFR, „Kein Mittelweg: Von den Kryptokriegen weg“, argumentiert Stefan Soesanto, dass die propagierten „Lösungen“ bisher sich immer nur als fehlerhaft herausgestellt haben.

Das Schlüsselhinterlegungen zum Beispiel und eigebaute „Hintertüren“ es den Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitsbehörden auch nicht leichter gemacht hätten.

Sondern der Sieg des „ersten Kryptokrieges“ in den 1990er Jahren den Bürgern vorenthalten würde.

Soesanto meint, dass die Verschlüsselung und insbesondere die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch weiter bleiben werden.

Und es nur eine Möglichkeit geben würde:

Man müsste mit Alternativen zu Backdoors die Unternehmen dazu zwingen, ihre Verschlüsselungen abzuschwächen.

Das würde bedeuten, dass Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste die Ressourcen, Werkzeuge und rechtlichen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt würden, um sich in die Computer und mobilen Geräte von Privatpersonen und Unternehmen einzuschalten.

Stefan Soesanto kommentiert: „Es ist weder machbar noch wirklich wünschenswert, einen Mittelweg zu wählen oder eine ausgewogene Lösung für das Thema Verschlüsselung zu finden. Datenschutzverfechter und Sicherheitsforscher werden sich freuen, dies zu hören. Da sie wohl dazu eingeladen sein werden, den Kampf für den Erhalt der Verschlüsselung zu führen und zu gewinnen. Aber sie werden letztendlich damit dafür zahlen, dass sie den Kampf gegen die Sicherheit verlieren. Und dies höchstwahrscheinlich gar nicht mehr so lange brauchen dürfte, bis der Datenschutz an dieser Bruchlinie zerbröselt.“

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.