FPÖ kritisiert CSU: Reiner Populismus!

Soll Einer sagen, liebe Freunde, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FPÖ verstünden keinen Humor!

Da lese ich am heutigen Tag wieder einmal die Schlagzeilen des Online KURIERs, eigentlich wundert es mich ja nicht, dass die meisten Printmedien, die von der Presseförderung leben sich derzeit Hausdurchsuchungen in den Redaktionen wünschen, weil ja ansonsten tatsächlich der Großteil der Menschen die Online Magazine lesen, Printmedien anderseits wieder gedruckt und dann vernichtet werden, damit man die Presseförderung beziehen kann, die es dann wiederum nur für Printmedien gibt, also, da lese ich am heutigen Tag die Schlagzeilen des Online KURIERs und mir kommt das Schmunzeln.

Weil da steht:

KURIER: FPÖ kritisiert „populistisches Wahlkampfgetöse“ der CSU

Und als ich den Artikel lese, stoße ich auf eine harte Kritik des oberösterreichischen Landeshauptmann Stellvertreters Haimbucher am Vorsitzenden der CSU Horst Seehofer.

Dabei hat Horst Seehofer nur darauf hingewiesen, dass er mit einer CDU, welche permanent Zuwanderer nach Deutschland lassen würde, ohne sich zu überlegen, wie man diese später integrieren kann, nicht zusammenarbeiten möchte.

Gefordert das dies einzustellen ist!

Es kam dadurch zu einem langen Streit zwischen CDU und CSU. Fast einen Koalitionsbruch.

Den man mit gestrigem Tag wieder beenden konnte.

Einen Streit, der wiederum der FPÖ hätte logisch erscheinen müssen. Weil diese ja selbst die Einstellung der Zuwanderung nur eben für Österreich fordert.

Den Nationalratswahlkampf 2017 genau auf diesem Thema aufgebaut hat.

Das selbe Thema, welches sie nunmehr an Horst Seehofer von der CSU kritisieren.

Und das, obwohl sie dieses Thema in die Regierungsverantwortung geführt hat.

Wie nannte es der oberösterreichische Landeshauptmann Stellvertreter Haimbucher?

Billiges Wahlkampfgetöse?

Während übrigens Sebastian Kurz sich mit Horst Seehofer durchaus einig zu sein scheint.

Salzburg24: Kurz verteidigt mögliche Grenzkontrollen am Brenner

Gleichzeitig übrigens beschwert sich Haimbucher aber auch darüber, dass die EU nicht bereits seit 2015 eine gemeinsame Lösung für die Flüchtlingsfrage gefunden hat.

Während dem die FPÖ 2016 mit ihrem Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer aber noch den EU-Austritt forderte.

Wiener Zeitung: Hofer wird Abstimmung über EU-Austritt verlangen

Kräftig unterstützt übrigens vom EU-Abgeordneter Harald Vilimsky und dem FPÖ Bundesobmann HC Strache.

Österreich: FPÖ fordert Abstimmung über EU-Austritt

Man sich also fragen müsste, wie eine FPÖ, die 2016 noch den EU Austritt forderte, 2015 für eine „gemeinsame“ Lösung in Flüchtlingsfragen gewesen sein kann?

Und wenn ich mir dies so richtig überlege, so frage ich mich dann doch, um was es eigentlich tatsächlich bei der Kritik Haimbuchers an Seehofer geht?

Wenn er die Klärung der Flüchtlingsfrage als „billiges Wahlkampfgetöse“ erachtet!

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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