Von linken und rechten Kräften: Die politische Landschaft verschiebt sich!

Ganz ehrlich, Freunde. Langsam bin ich etwas verwirrt.

Während man mir früher noch nachsagte, ich wäre zu weit rechts, weil man von Seiten der Kommunisten die Meinung vertrat, dass

.) doch ein jeder Mensch nach Österreich kommen können sollte,
.) der Islam durchaus durch die Bank in Ordnung wäre und
.) die EU doch überhaupt kein Problem verkörpert,

man denen, die sich Gedanken über diese Bereiche machten, nachsagte, dass sie Rechtsextreme wären, so wird man heute zu Tage bereits schief angeschaut, wenn man die Meinung vertritt, dass

.) man doch das allgemeine Arbeitsrecht und freie Niederlassungsrecht hergeben, im Eintausch die Flüchtlingshilfe einstellen, Printscanner an die Aussengrenzen aufstellen sollte,
.) meint, dass der echte Islam durchaus eine Friedensreligion sein könnte, wenn sie ihren Koran wirklich lesen, weil dort die Christen Gläubige sind und
.) behauptet die EU wäre noch zu retten, wenn man sie von unten im Sinne des Christlich Liberalen Schweizer Modell aufbauen würde und nicht hierarchisch.

Da darf man sich heute zu Tage anhören, was für ein „graußlicher Gutmensch“ oder Linksextremer man doch wäre.

Obwohl man seine eigene Position in keinster Weise geändert hat.

Und die, die einen dann heute zu Tage schief anschauen, sind eigentlich nicht die sogenannten Rechten, sondern wenn man ihnen zuhört, bekennende Kommunisten.

Kommunisten, die aber auch die Auffassung vertreten, dass heute 80 bis 85 Prozent der Kommunisten in Österreich bereits rechts geworden wären.

Denen plötzlich durchaus einleuchtet, wenn man meint, man sollte mit der Problembehebung doch einmal im engsten Umfeld anfangen.

Weil wir doch selbst

.) 2.100.000 Österreicher und Österreicherinnen an der Armutsgrenze
.) 438.000 Arbeitslose und
.) Klein- und Mittelunternehmer, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können,

hätten.

Und während dem ich es noch gewohnt bin, mich für meine rechten Ansichten entschuldigen zu müssen, erlebe ich es immer häufiger, dass ich mich dafür entschuldigen muss, dass ich überhaupt Zuwanderer nach Österreich lassen, diesen auch noch Deutsch beibringen und das Arbeitsrecht geben möchte.

Weil wir doch nicht einem Jeden helfen könnten!

Und wenn ich diesen Menschen, die mich früher nach hart kritisierten so zuhöre, so denke ich mir, dass offensichtlich ich heute als Linker gelten müsste.

Das also, was gestern noch rechts bis rechtsextrem galt, heute bereits als links gilt.

Obwohl ich mir persönlich ziemlich sicher bin, meinen eigenen Standpunkt in keinster Weise verändert zu haben!

Und daher frage ich mich, wie relativ links und rechts eigentlich ist?

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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