Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott!

Unser Bischof Oliver Gehringer von der Reformiert-katholischen Kirche  hat heute früh wieder einmal ein Thema angesprochen, liebe Freunde, dass mich sehr berührte. Sehr berührte, weil ich seine Anschauung:

Es ist die Pflicht des Christen zu helfen. So hat es Jesus uns gelehrt. Wir sollten für die anderen da sein. Durchaus teile!

Die Frage ist nur: Wie?

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Der Auftrag grundsätzlich ist klar:

Was ihr den Geringsten meiner Geschwister nicht getan habt, dass habt ihr auch mir nicht getan.

De fakto also eine Verpflichtung zum Helfen!

Nur: Wie ich in diesem Artikel zeigen möchte, steht dieser Vers nicht alleine!

Was Du dem Geringsten meiner Geschwister nicht getan hast, dass hast Du auch mir nicht getan.

Starke Worte Jesu!

Starke Worte, die heute dazu führen, dass Angela Merkel zum Beispiel die Ansicht vertreten hat:

Mt 11,28
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Jeder Mensch, der Hilfe braucht, könnte zu ihr kommen!

Wie sagte sie so schön:

Das werden wir schon schaffen!

Übersehend das zum selben Zeitpunkt ja in Deutschland, wie viele es übrigens dort sind, weiß ich nicht so genau, in Österreich jedenfalls 1.4 Millionen Menschen in physischer Armut und 2.1 Millionen Menschen an der Armutsgrenze leben. Bei 8.4 Millionen Einwohnern!

Ein Ergebnis von fast 100 Jahren sozialistischer Politik!

2.1 Millionen Menschen, die um es einfach auszudrücken arm sind!

Für die ebenfalls gilt:

Was Du dem Geringsten meiner Geschwister nicht getan hast, dass hast Du mir nicht getan.

Wen wundert es also, wenn Jesus einem Zuwanderer die Antwort gibt:

Mt 15,24
Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Oder so wie es die Humanisten heute sagen:

Wir sollten einmal in unserem engsten Umfeld beginnen!

Klar bekennen:

Wir können nicht gleichzeitig der gesamten Welt helfen. Lasst uns einmal dort beginnen, wo wir leben. Und dann über die Grenzen schauen!

Und selbst dort wo wir leben muss Eigeninitiative gefordert sein. Kann zwar geholfen werden. Nicht aber, wenn sich der Mensch nicht helfen lässt. Nicht an die Hilfe glaubt!

Lk 7,50
Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen; geh hin in Frieden!

Denn wie steht so schön geschrieben:

Jak 2,26
Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Oder ein paar Verse zuvor noch schärfer:

Jak 2,20
Willst du nun einsehen, du törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist?

Was Du dem Geringsten Deiner Geschwister nicht getan hast, dass hast Du auch mir nicht getan.

Ja, wenn dieser aktiv im Glauben an das Werk mitwirkt!

Ein Vers, der sich offensichtlich primär auf die Gläubigen, auf die Geschwister bezieht!

So das ich die Meinung vertrete, dass das Evangelium eigentlich die reine sozialistische Versorgungslehre ablehnt!

Man mit dem Betroffenen eine Lösung suchen sollte. Nicht für den Betroffenen!

Oder wie ich es provokant in der Überschrift ausgedrückt habe:

Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott!

Nicht negativ gemeint! Sondern eher ehrlich! Gemeinsam agierend!

Oder: Seht Ihr das anders?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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