Heute: Demo gegen den 12 Stunden Tag!

Nachdem ich mir am gestrigen Tag die pro und contra Argumente der Bundes-regierung und der Opppositionsparteien auf ORF III genau angehört habe, liebe Freunde, habe ich mich für den heutigen Tag dazu entschlossen, anlässlich der Tatsache, dass der ÖGB für heute zu einer Großdemo aufruft, auch die Kirchen sich gegen einen 12 Stunden Tag wehren, ebenfalls noch einmal einen Kommentar zum 12 Stunden Tag abzugeben: Diesmal allerdings aus Sicht des Templer Ritterordens. Also:

Grundsätzlich bin auch ich gegen einen 12 Stunden Tag.

Weil ich ja, wenn der Tag von 24 Stunden auf 12 Stunden verkürzt würde, nunmehr anstatt meiner fast schon 51 Jahre, bereits satte 102 Jahre an Alter zählen würde.

Ich mich also schon im Bereich der Dreistelligkeit befände!

Soweit einmal die Satire!

Was allerdings die Arbeitszeit betrifft:

Nun! Ich habe viele Jahre in der Softwareentwicklung gearbeitet und sass dort oftmals deutlich mehr als 12 Stunden am Tag am Gerät. Da war ein 16 Stunden Tag gar nicht so ungewöhnlich.

Es hat sogar ein Projekt gegeben, in dem ich drei Tag hintereinander die Nacht ebenfalls durcharbeiten musste. Zugegebener Massen mit 3 Stunden Schlaf, in denen ich mich auf den Boden legte. Weil es sich um Terminarbeit handelte. Und sonst wäre es sich nicht ausgegangen.

Und ich weiß daher, was es bedeutet, 12 Stunden am Tag zu arbeiten.

Und dann gab es Zeiten, da war so wenig zu tun, dass ich es mit Zeitausgleich wieder abgegolten bekam.

Ich persönlich halte daher von der Vorgabe 12 Stunden wirklich nicht viel!

Deutlich sinnvoller wäre es, die Arbeitszeitbeschränkung überhaupt abzuschaffen.

Nicht von einem 8, 10 oder 12 Stunden Tag zu reden, sondern die Arbeitszeit bedarfsorientiert zu regeln.

Denn wann Arbeit da ist, sollte man gemeinsam zufassen. Und wenn keine da ist frei machen.

Erfahrungsgemäß gibt es nämlich Stoßzeiten, in denen ein Projekt fertig werden muss und andere Zeiten, in denen es fast nichts zu tun gibt.

Und sicher ist mein Job eigentlich nur dann, wenn das Unternehmen, für das ich agieren, auch sicher ist. Meinen Arbeitsplatz sichern kann!

Und ob es das kann oder nicht, das hängt eben von der jeweiligen Auftragslage ab.  In der heutigen Zeit oftmals die Chance das ein Klein-und Mittelunternehmen überlebt. Die flexiblere Arbeitszeit der MitarbeiterInnen.

Und weil mir das bewusst ist, so lehne ich die Diskussion über 8, 10 oder 12 Stunden Arbeitstag ganz einfach ab.

Meine, dass diese Diskussion eigentlich am Thema vorbei führt!

Es sinnvoller wäre, darüber zu diskutieren, wie man zu bedarfsorientieren Arbeitszeiten kommen kann!

Denn nur dann wäre es gewährleistet, dass sich Dienstgeber und Dienstnehmer ohne Einmischung von Dritten auf einen gemeinsamen Einsatz für das Unternehmen einigen können.

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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