ODP vs. Türkis-blau: Im Kampf um die Menschenrechte!

„Warum ich mich eigentlich im Fall Erdogan für die Bundes-regierung stark machen würde?“ hat mich am gestrigen Tag jemand nach meinem Artikel über Erdogan in Facebook gefragt: „Erdogan würde ja die Bundesregierung nur angreifen, weil er Angst um seine Wahl in der Türkei hätte!“

Und ich habe darauf korrigiert und hingewiesen, dass für mich der Satz:

Österreichs Verhalten bringe die WELT an den Rand eines „Krieges zwischen KREUZRITTERN und HALBMOND“

de fakto nichts über die Situation zwischen Österreich und der Türkei aussagt!

Denn:

1.) Besteht die österreichische Bundesregierung nicht aus Templern (Kreuzrittern)

Templer, die übrigens heute zu Tage nur noch mit dem geistigen Schwert gegen die Ungerechtigkeit in dieser Welt kämpfen. Daher mit einer Kampfansage überhaupt nichts anfangen können.

2.) Sind Sebastian Kurz und HC Strache keine Templer, sondern Deutschnationale. Also Burschenschafter!

und

3.) hätten wir Templer mit der Angelegenheit, außer wenn uns Recep Erdogan dabei involviert, nichts zu tun. 

Ich habe also einen falsch adressierten Brief nur zurück gesendet!

Habe dabei in keinster Weise die türkis-blaue Bundesregierung in Schutz nehmen wollen!

Ganz im Gegenteil.

Ich vertrete nämlich die Auffassung, dass man ohne Absprache mit der IGGÖ, also der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, einer staatlich anerkannten Religionsgemeinschaft, überhaupt keine Moscheen schließen sollte. Oder Imame ausweisen.

Weil diese Schließung und Ausweisung nicht Angelegenheit des Staates, sondern der Glaubensgemeinschaft selbst wäre.

Und das ist in Österreich die IGGÖ!

Wikipedia: Islam in Österreich

So das ich mich nunmehr frage, warum sich Recep Erdogan nicht einfach hingestellt hat und darauf verwies:

Schaut mal. Österreich wirft mir Menschenrechts-verletzungen in der Türkei vor! Hält sich aber selbst nicht daran!

Ob denn nicht eine Ermahnung im Bezug auf die Menschenrechte vielmehr Wirkung gezeigt hätte, als das Säbelrasseln gegenüber Unbeteiligter.

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Verstehe übrigens den Protest einer IGGÖ, die meiner Meinung nach vollkommen im Recht ist!

Weil es wohl kaum rechtens sein kann, dass man die offizielle Leitung einer staatlich anerkannten Religionsgemeinschaft bei der Schließung von Gotteshäusern ganz einfach übergeht!

Man nunmehr offizielle Vertreter dieser Religion, Imame, ausweist!

Wieder ohne davor mit der Vertretung zu reden!

Und damit zeigt: Wir anerkennen die staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft nicht!

Help.gv.at: Staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften

Verstehe nicht, dass die österreichische Bundesregierung den vorgesehenen Weg der Menschenrechte ganz einfach ignoriert!

Und daher sollten meine Worte des gestrigen Tages nicht als Kampfansage an Erdogan gewertet werden!

Vielmehr als Hinweis an ihn:

Hey, Recep! Du ermahnst da die Falschen!

Zumindest ich, der ja weltweit die Obidienz der Templer der liberalen Ordnung leitet, sehe das ganz anders als die Bundesregierung.

Auch ich glaube an eine Menschenrechtsverletzung!

Betrachte das Ganze wertfrei!

Glaube allerdings, dass der Weg zur Schließung so sicher nicht korrekt war!

Denn das man die Leitung der Religion „Islam“, die IGGÖ, so behandelt, als wäre sie Luft?

Das erscheint mir bedenklich!

Euch nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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