Atomkraft? Nein, danke!

Ganz ehrlich, Freunde.

Ich war in den letzten Tagen so damit beschäftigt, mich mit dem DSVGO auseinanderzusetzen, dass ich Euch glaube ich noch eine Begegnung mit einem ehemaligen Atomkraftgegner unterschlagen habe.

Ja, einem ehemaligen Demonstranten des 1. Wiener Protestwanderwegs am 12.Juni 1977.

Protestwanderweg

Einem der mir heute zu Tage allen Ernstes erklärte:

Ich war ja damals auch bei der „Atomkraft? Nein, danke!“-Demo im Bezug auf Zwentendorf mit dabei. Würde ich aber heute nicht mehr machen.

Denn: Der Atomstrom ist der billigste Energie der Welt. Und was bringt es, wenn wir Zwentendorf nicht aufmachen, wenn an unseren Grenzen die Atomkraftwerke stehen.

Und ganz ehrlich. Ich bin ein wenig verfallen.

Genau genommen könnte man ja gleich die Frage stellen: Warum eigentlich sollte Österreich keine Atombomben bauen? Die USA hat ja auch welche.  Und genau genommen ist das ja dann auch wurscht. Oder?

Sie meinen: Das wäre nicht das selbe?

Doch, doch. Das ist das selbe. Denn aus dem Atommüll von Kernkraftwerken lassen sich wunderbar schmutzige Bomben bauen! Und:

Wenn ein Kernreaktor so wie in Tschernobyl in die Luft fliegt, oder in Fukushima, na dann hat es fast die selbe Auswirkung, wie wenn man eine Atombombe abgeworfen hätte.

Und dabei habt ihr Euch noch gar nicht überlegt:

Um so mehr Reaktoren auf der Welt existieren, um so höher ist auch Chance, dass einer einmal in die Luft fliegt. 

Das Einzige was ich ganz anders sehe, also, als dieser angebliche ehemalige Atomkraft-gegner ist offensichtlich der Preis den uns die Atomkraftwerk kostet. Ich halte Atomkraft für sehr, sehr teuer.

Denn: Es mag schon sein, dass die Strom Produktion deutlich billiger wäre, als bei den meisten sonstigen Kraftwerken. Nun, bei der Sonnenvoltaik bin ich mir da nicht so ganz sicher.

Da gibt es zwar hohe Anschaffungskosten, dafür aber dann in weiterer Folge unheimlich günstige Produktion. Weil man keine Rohstoffe mehr braucht. Und sich die Anlage von selbst amortisiert.

Die Sonne eigentlich immer scheint. Und so lange sie scheint, uns kostenlos Strom produzieren kann. Nein, die Sonne muss niemals erneuert werden!

Und wenn die Sonne eines Tages explodiert? Na dann ist es auch schon wurscht!

Nein, die Sonne ist deutlich billiger!

Ganz ehrlich!

Denn so lange diese nicht explodiert, wird sie, außer vielleicht einmal einen Sonnenbrand, keinen wirklichen Schaden auf der Erde anrichten.

Wenn aber so ein Kernreaktor in die Luft fliegt, dann ist der unheimlich teuer.

Denn wenn ich mir überlege wie viele Menschenleben der Kernreaktor Unfall vom 26.April 1986 gekostet hat, dann war das eine sehr teure Angelegenheit.

Und wenn ich mir überlege, dass in Tscherobyl bis heute kein Mensch mehr leben kann, wegen Strahlung, dann ist so ein Kernreaktor auch eine unheimlich teure Angelegenheit.

Nein, wahrscheinlich überhaupt die teuerste.

Denn: Wenn ein Damm einmal bricht, dann wird zwar ein Gebiet eine Zeit lang über-schwemmt. Dann aber ist das Gebiet fruchtbar. Und man kann es neu besiedeln.

Das ein Kohlenkraftwerk in die Luft fliegen könnte, habe ich bis heute überhaupt noch nie gehört.

Wikipedia: Besetzung der Hainburger Au

Beschmutzt aber die Umgebung in nicht zumutbarem Ausmaß.

Die Windräder sind da schon ein bisschen besser. Wenn da einmal ein Windrad kaputt geht, dann fliegt zwar vielleicht ein Flügel.

Und der könnte jemanden auf den Kopf fallen.

Vielleicht sogar einen Autounfall verursachen. Einen Reisebus beschädigen.

Aber:

Da ist maximal eine überschaubare Menge an Menschen gefährdet.

Zugegeben: So Windrad Parks sind eben nicht besonders schön. Obwohl es mich immer wieder fasziniert, an einem vorbeizufahren. Ich sehe das gleichmäßige Rotieren der Blätter durchaus gern.

Am Sichersten und auch am Effizientesten ist in Wahrheit die Sonnenvoltaik.

Solche Kraftwerke fallen am Wenigsten auf. Weil: Wer schaut schon auf die Dächer. Und fügt de fakto auch niemand einen Schaden zu.

Man, hab ich da in Haskovo in Südbulgarien, dort wo die Menschen kein Geld haben, schon optimale Lösungen gesehen!

Ja, dort gibt man sie sogar auf die Hochhäuser!

Hochhäuser, die dann Strom produzieren und das gesamte Stiegenhaus kostenlos versorgen! So viel produzieren, dass es sogar einen Strom Überhang gibt. Den man dann in das Stromnetz der Stadt einspeisen darf.

Wofür man dann wiederum ein Geld erhält. So das sich die Anschaffungskosten amortisieren.

Atomkraft ist also die billigste Variante?

FALSCH!

Oder: Sehen Sie das anders?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.