Das Problem ist nicht der Islam!

Einen richtigen Proteststurm hat Kardinal R. Marx am heutigen Tag im Facebook ausgelöst, als er die Meinung vertrat:

Die Christen sollten sich den Islam zum Vorbild nehmen, anstatt ihn zu kritisieren!

Ich wiederum bin da voll seiner Meinung!

Das Problem ist nicht der Islam! Sondern das die Christen heute zu Tage nicht mehr evangelisieren!

Sich das Kreuz in den Schulklassen, trotz des bestehenden Urteils des EMGH, dass sie zu bleiben haben, einfach nehmen ließen.

Wikipedia: Kruxifix-Beschluss

Anmerkung: Seit dem Jahr 2011 ist klar, dass laut EMGH das Kreuz hängen zu bleiben hat.

Es ist auf Anweisung der Republik Österreich dennoch nicht da.

Wir Christen also vergessen haben auf unsere Menschen-rechte zu pochen:

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Denn wenn es laut EMGH hängen zu bleiben hat und dennoch zwangsweise entfernt wird, dann ist das eine Menschenrechtsverletzung! 

Der Verursacher einer Menschenrechtsverletzung, in diesem Fall die Republik Österreich, gehört geklagt!

Das wir Christen uns nicht für unseren Glauben einsetzen.

Sondern lieber den Islam beflegeln. Was unseren Glauben im Bezug auf die goldene Regel eher wieder unglaubwürdig gestaltet.

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Nicht mehr zu dem was in der Bibel verankert ist, stehen!

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Viel zu wenig auf die Geringsten in der Gesellschaft schauen!

Und daher kann es mich in weiterer Folge auch nicht verwundern, wenn der Islam immer weiter zulegt. Auch wenn er, bei 5.1 Millionen römischen Katholiken gegenüber 700.000 Muslimen eine absolute Minderheit verkörpert.

Wenn dann allerdings, wenn einmal eine christliche Veranstaltung stattfindet, nehmen wir zum Beispiel die Lange Nacht der Kirchen, trotz der 5.1 Millionen römisch-katholischer Christen in Österreich, die anderen Konfessionen wie evang. AB, HB, die Orthodoxien und Freikirchen noch nicht einmal mitgerechnet, gerade einmal 350.000 Menschen kommen, dann darf man sich nicht wundern, wenn der Islam deutlich mehr wahrgenommen wird. Weil sie eben ihre Kopftücher tragen.

Ob es also daran liegt, dass zwar die Menschen in ihren christlichen Konfession bleiben, gleichzeitig aber die Meinung vertreten, dass die Kirchen sie nicht richtig vertreten?

Oder daran, dass sich christliche Politiker und Politikerinnen nicht für ihren Glauben stark machen.

Sondern allen Ernstes die Meinung vertreten:

Die Trennung von Staat und Kirchen heiße auch gleichzeitig Trennung von Politik und Glaube.

Was übrigens wiederum der Definition von „Trennung von Staat und Kirche“ in keinster Weise entspricht:

Wikipedia: Trennung zwischen Staat und religiösen Institutionen

Das sich Christen also lieber über die Muslime ärgern, obwohl die statistisch deutlich weniger sind, als dem wichtigsten Gebot zu folgen:

Mk 16,15
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

Was meint ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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Eine Antwort zu Das Problem ist nicht der Islam!

  1. „Lk 10,27
    Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).“

    Genau das hat die islamische Lehre eben nicht!
    Wie kann man also den Islam mit der wahren Lehre Jesus gleichsetzen?
    Wie kann man sagen, dass wir uns an dem Wahnsinn den der Islamismus verbreitet ein Vorbild nehmen sollen? Noch dazu als „christlicher“ Bischof? Das ist entweder Unwissenheit, also Verwirrung oder bewusste Lügen-Propaganda wenn er das gesagt hat. Und somit jedenfalls nicht die Früchte der wahren christlichen Lehre. Was davon zeugt auf welchem Irrweg diese „katholische“ Kirche ist.

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