Kann Europa die Weltordnung retten?

Die regelbasierte internationale Ordnung ist bedroht.

Illiberale Mächte gewinnen an Einfluss und unter Präsident Donald Trump attackieren die Vereinigten Staaten das globale System, das sie früher unterstützt haben.

Zuletzt zeigten sie dies beim Rückzug aus dem iranischen Atomprogramm.

Die Europäische Union sollte die Verteidigung einer regelbasierten Ordnung in den Mittelpunkt ihrer globalen Strategie stellen.

Um dies zu erreichen, wird es jedoch seine Konzeption der liberalen internationalen Ordnung überdenken müssen.

In „Könnte Europa die Weltordnung retten?“ analysieren Anthony Dworkin und Mark Leonard die wichtigsten Bedrohungen der liberalen Ordnung und schlagen vor, wie die EU darauf reagieren sollte.

Anstatt es zu versuchen, die Ordnung so wiederherzustellen, wie sie einmal war, argumentieren sie, müsste Europa einen neuen Ansatz verfolgen, der die Grenzen des liberalen Handelns akzeptiert, gleichzeitig aber ein neues Regelwerk entwickelt.

Es sollte sich auf die Stärkung der liberalen Ordnung in Europa konzentrieren.

Sowie in internationale Verhandlungen investieren, um das von Trump geschaffene globale diplomatische Defizit zu beheben.

Es sollte seine wirtschaftliche und regulatorische Macht nutzen, um globale Standards zu setzen.

„Europa muss seine eigene Vision definieren, um die Weltordnung auch in den Zeiten zunehmender globaler Störungen zu bewahren“, sagt Anthony Dworkin.

„Ohne eine Konfrontation mit den Vereinigten Staaten suchen zu wollen, muss Europa bereit sein, unabhängig zu agieren. Die amerikanische Politik aber dort bekämpfen, wo dies notwendig ist. Um letztendlich ein regelbasiertes System aufrechtzuerhalten.“

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Über die Autoren

Anthony Dworkin
ist Senior Fellow am ECFR mit den Schwerpunkten Menschenrechte, Demokratie und Gerechtigkeit. Weiters agiert er als Gastdozent an der Paris School of International Affairs an der Sciences Po. Zu seinen früheren Publikationen für den ECFR gehören „Europas neuer Anti-Terror-Kriege“ (2016) und „Internationale Justiz und die Verhinderung von Greueltaten“ (2014).

Er war früher Executive Director des Crimes of War Projects.

Mark Leonard
ist Mitbegründer und Direktor des ECFR. Er schreibt eine syndizierte Kolumne für Project Syndicate über globale Angelegenheiten, und seine Essays sind in zahlreichen anderen Publikationen erschienen. Mark ist der Autor von „Warum das 21. Jahrhundert europäisch geprägt sein wird“ (2005) und „Was denkt China?“ (2008). Der Herausgeber von Connectivity Wars (2016). Er präsentiert den ECFR-wöchentlichen Podcast „Die Welt in 30 Minuten“.

Er war bis 2016 Vorsitzender des Global Agenda Council für Geoökonomie des World Economic Forum.

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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