Kern vs. Strache: Unterstützte George Soros die Flüchtlingsströme?

Es gibt Streitthemen in der Politik, liebe Freunde, bei denen man wirklich erst  zwei bis dreimal darüber nachdenken muss, bevor man sie versteht. Auf so hohem Niveau spielen sich diese ab.

Und es gibt Streitthemen in der Politik, die sind dann von so hohem Niveau, dass man sie überhaupt nicht mehr  versteht.

Mt 5,3
Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

Da wirft zum Beispiel Innenminister Herbert Kickl dem ungarischen Milliardär Soros vor, dass dieser die Flüchtlinge auf deren Flucht unterstützt hätte.

Und da kommt von Ex-Bundeskanzler Christian Kern die prompte Retourantwort, dass wären antisemite Äusserungen!

Obwohl ich mir nunmehr 4 Tage Zeit gelassen habe, darüber nachzudenken! Ich weiss noch immer nicht warum? Wo ist da Antisemitismus?

Wenn ich mich zum Beispiel hinstellen würde und der ÖBB den Vorwurf machen würde, sie hätten unter der Leitung von Ex-Bundeskanzler Christian Kern die Flüchtlingsströme unterstützt. Sie hätten diese gratis transportiert, so das sie von A nach B gelangten.

Wäre das Antisemitismus?

Oder wenn ich Angela Merkel vorhalten würde, sie hätte die Flüchtlingsströme unterstützt. Sie hätte die Flüchtlinge mit den Worten „Wir werden es schon schaffen“ nach Deutschland eingeladen. Sich dann auf den Brenner gestellt. Um die Öffnung der österreichischen Grenze zu fordern.Nur damit die Flüchtlingsströme unbehindert weiterziehen konnten!

Wäre das dann Antisemitismus?

Und nur weil George Soros jüdischen Glaubens ist und ebenfalls mitgeholfen haben soll, dass die Flüchtlinge nach Europa kamen, wird es plötzlich antisemit?

Es schaut ja fast so aus, als wollte Ex-Bundeskanzler Christian Kern die Behauptung aufstellen, dass alle Menschen den Flüchtlingen helfen dürften. Nur nicht die Juden!

Und wenn ich mir dies so richtig überlege, so frage ich mich in weiterer Folge, wer denn dann eigentlich antisemite Äusserungen von sich gibt?

Denn für mich ist es vollkommen gleichgültig, ob nun ein Jude, Christ oder Moslem den Flüchtlingen hilft!

Wenn er den Flüchtlingen helfen will, oder glaubt, dass er diesen hilft, in dem er sie in den Westen holt, dann ist das sein gutes Recht.

Er sollte sich nur überlegen, wo sich diese niederlassen können? Und wo sie Arbeit finden?

KRONE: Syrien: Rückkehr von Flüchtlingen unerwünscht

Und wenn er den Flüchtlingen nicht helfen will, oder die Meinung vertritt, er würde diesen gar nicht helfen, in dem er diese in den Westen holt, weil es dort keine Arbeit und keinen Platz gibt, wo sich diese niederlassen können, dann ist das auch sein gutes Recht.

Ich zum Beispiel tue mir persönlich schwer daran zu glauben, dass die Flüchtlinge bei 2.100.000 Österreichern und Österreicherinnen an der Armutsgrenze, 444.000 Arbeitslosen und Klein- und Mittelunternehmern, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können, hier wirklich gut aufgehoben sind.

Würde die Probe auf das Example machen und sagen:

Ich gebe gerne das allgemeine Arbeitsrecht und freie Niederlassungsrecht her, wissend, dass bei gerade einmal 39.000 freien Stellen auf dem AMS für 444.000 Arbeitslose jetzt schon, nicht gerade viele wirklich einen Arbeitsplatz finden werden.

Und würde die Flüchtlingshilfe und die Einwanderung ins Sozialsystem einstellen. So wie die Schweiz. Wer Arbeit und Platz zum Niederlassen findet, der ist willkommen.

Und das wäre meine Hilfe. Nicht ganz. Ich brächte denen, die einen Arbeitsplatz finden, sogar noch Deutsch bei. Deswegen die Wr. Lerndrehscheibe.

Denn: Ich bin ein Anhänger der homogenen Gesellschaft!

Zu helfen aber, dass ist eine grundbiblische Einstellung:

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Kein antisemiter Vorwurf.

Die Frage müsste nur heißen:

Was ist eigentlich die situationsbezogene Hilfe?

Findet Ihr nicht?

Übrigens: Sollten sich keine Österreicher und Österreicherinnen finden, die sich erbarmen und die 39.000 freien Stellen annehmen, so finde ich genau Platz für 39.000 Zuwanderer.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.