Glaubensgewissheit?

Da es in der Bibel heißt, liebe Freunde, dass man nur dann in Jesus bleibt, wenn man die Früchte des Glaubens bringt, so bin ich immer wieder überrascht, wenn mir sogenannte Christen erklären, dass sie auf jeden Fall gerettet sind.

Johannes, 15,1-6
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.

Das es also eine Sicherheit für die Errettung geben würde.

Wenn diesem aber so wäre, so bräuchte es Verse wie „an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ gar nicht erst geben.

Mt 7,20
Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Bräuchte es Verse wie „Haben wir nicht in Deinem Namen“

Mt. 7,22-23
22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?
23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!

gar nicht erst geben.

Müsste Jesus nicht darauf hinweisen:

Mt 25,40
Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Oder sollte man es noch besser formulieren

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Aber steht nicht geschrieben?

Jak 2,26
Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Jesus sagt klar, wann jemand gerettet ist. Nämlich dann, wenn er die Gesetze hält.

Und hierzu sagt Jesus, dass es eigentlich nur zwei Gesetze geben würde, an die man sich halten müsste, weil darinnen sämtliche Propheten und Gesetze erfüllt sind:

Matth. 22,36-40
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5).
38 Dies ist das höchste und erste Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18).
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Oder wie es an einer anderen Stelle in einem einzigen Satz, der goldenen Regel, zusammengefasst ist:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Der Grund warum wir Obdachlosen in der Politik (ODP) die goldene Regel mit in das Programm aufgenommen haben.

Weil das die Grundlage des christlichen Glaubens ist.

Auch wenn wir im nächsten Umfeld anfangen sollten:

Mt 15,24
Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Oder seht ihr das anders?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Glaubensgewissheit?

  1. Wunderbar, genau so ist es. Aber, die Goldene Regel lautet: „Was Du nicht willst dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu“, Und auch im positiven Sinne, also: „Was Du willst dass man Dir tu, das tu auch Du anderen.“ Bzw. ist das die konkretere Beschreibung der Nächstenliebe. Und genau um diese Goldene Regel geht es immer wieder, wenn es wo Ungerechtigkeiten, Streit, Zorn oder gar Hass gibt. Dass sich der Mensch in die Lage seines Gegenübers versetzt. Denn nur dadurch kann er Gerecht werden und sein.

Kommentare sind geschlossen.