Regierung der hellsten Köpfe

„Was mich momentan an unserem Alt-Bundeskanzler Christian Kern so stören würde?“ hat mich am heutigen Tag Einer gefragt, der miterlebte, dass ich mit dem heutigen Tag die ehemalige Bundesregierung für den hohen Schuldenberg, die massenhafte Arbeitslosigkeit und die Verschlechterung der Position Österreichs in der reichsten Länder Statistik verantwortlich machte.

„Er wäre doch gar nicht so lange da gewesen.“

Stimmt, Freunde, Christian Kern ist nicht all zu lange Bundeskanzler gewesen. Und er hat daher bestimmt auch nicht all zu viel neue Schulden in seiner Ära machen können.

Aber:

Er war bestimmt lange genug da, um so wie ich zu wissen, dass Österreich einen Schuldenberg von EUR 948,6 Milliarden EURO angehäuft hat.

Und er war bestimmt ebenso lange genug da, um zu wissen, dass wir derzeit 444.000 Arbeitslose haben.

War wiederum lange genug da, um zu wissen, dass derzeit 2.100.000 Österreicher und Österreicherinnen an der Armutsgrenze leben.

Sollte wissen, dass in internationalen Militärbereichen davon ausgegangen wird, dass ein Land, in dem mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Armut lebt, als Bürgerkrieg gefährdet betrachtet wird.

Und das Österreich 8,1 Millionen Einwohner hat.

Die Kippe also längst erreicht ist.

Und schlägt nicht vor, dass man eine Regierung der hellsten Köpfe machen soll, eine politische Auszeit nehmen und so lange die Krise vorhanden ist, besser Miteinander anstatt Gegeneinander agiert, sondern schlägt mit Tiefschlägen wie „Zwei Besoffene die sich einhängen“ usw. auf die Bundesregierung ein.

Organisiert Demos, so das das Ausland davon Wind bekommen muss, dass die Opposition und die Bundesregierung in Österreich auf keinen Fall miteinander arbeiten würden.

Schwächt damit auch noch den Export.

Und schafft damit wiederum neue Armut.

Und tut damit nicht all das, was im Rahmen seiner Möglichkeiten steht, um einen Bürgerkrieg zu verhindern.

Und wenn es einem wichtiger zu sein scheint, wieder an die Macht zu kommen, als einen Bürgerkrieg zu verhindern, Maßnahmen also zu ergreifen, dass es dem Volk besser geht, dann ist dies mit Sicherheit im Sinne des Wortes „politos“ also Volksvertretung verwerflich.

Und genau das werfe ich Christian Kern vor.

Das er sich zwar als Politiker bezeichnet, nicht aber politisch agiert.

Nicht, dass er die Schulden gemacht oder nur nicht ausgeglichen hat.

Das wäre schön gewesen, gelingt aber manchmal nicht.

Sondern das er jetzt, nachdem er die Wahlen verloren hat, nicht politisch genug agiert, um auf das Land zu schauen.

Und das, obwohl er sich nach wie vor als Politiker bezeichnet.

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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