Österreich und seine Volksabstimmungen

Eigentlich kann ich Karl von Habsburg nur Recht geben, liebe Freunde!

Das Adolf Hitler am 12.März 1938 in Österreich einmarschierte, muss eine Folge davon gewesen sein, dass er sich vor der Volks-abstimmung am 13.März fürchtete.

Wusste, dass die  „pro oder contra Anschluss an Deutschland“ – Volksabstimmung ansonsten mit Sicherheit Pro Österreich ausgegangen wäre.

De fakto also, auch wenn grosse Volksmengen Hitler begrüssten, dennoch der Grossteil der Österreicher und Österreicherinnen für Österreich gewesen wäre!

Und hoffen kann ich eigentlich nur, dass trotz des neuerlichen Auftauchens des deutschnationalen Gedankens, auch heute wieder der Grossteil der Menschen für Österreich ist!

Karl von Habsburg hat aber mit der Aussage auch noch ein anderes wesentliches Thema angeschnitten!

Die Geschichte Österreichs und seiner Volksabstimmungen.

Erstaunlich eigentlich, dass Bruno Kreisky, obwohl er in der Zwentendorf Frage eine Niederlage erlitt, übrigens als Mann, denn er hat sich an den Willen des Volkes gehalten und Zwentendorf nicht eröffnet, ein überzeugter Verfechter der Direkten Demokratie gewesen ist.

Kreisky bis heute zu den beliebtesten Politikern Österreichs zählt, weil für ihn das Volk wichtig war, während dem Menschen, denen das Volk weniger wesentlich war, wie Helmut Schüssel einen schalen Nachgeschmack hinterlassen haben.

Und erstaunlich, dass es zur Zeit Bruno Kreiskys, ohne das man darüber diskutieren musste, schon einmal ein Volk der Österreicher und Österreicherinnen gegeben hat, dass zweifelsfrei zu einer Direkten Demokratie fähig war, während dem man, wenn man den heutigen Politikern und Politikerinnen glaubt, das Volk doch viel zu blöd für eine Direkte Demokratie hält!

Sich das Volk also rückentwickelt haben müsste!

Und wenn man sich dies so richtig überlegt, so sollte man sich vielleicht auch einmal überlegen, ob dies nicht nur eine Aussage der heutigen Politiker und Politikerinnen ist, weil sie so wie Hitler sich vor dem 13.März fürchten.

Befürchten, dass Volksabstimmungen nicht in ihrem Sinne ausgehen würden!

Sie also gar nicht den Volkswillen vertreten!

Die Menschen einfach im Sinne eines Anti-Raucher-Volksbegehrens gegen die Wiederherstellung der Rauchergesetze eines HC Straches stimmen würden.

Sich im Falle von CETA nicht PRO CETA sondern CONTRA CETA entschieden hätten.

Im Rahmen eines EU-Austrittsvolksbegehrens, zwar so mein Eindruck, die Abstimmung PRO EU ausgegangen wäre, die EU aber dennoch in weiterer Folge mehr auf den Menschen hätte eingehen müssen.

Und im Rahmen eines Bildungs-Volksbegehrens, wie es Hannes Androsch forderte, wahrscheinlich aufgefallen wäre, dass es eigentlich nur eine einzige Möglichkeit gibt, warum das Volk zu Zeiten Bruno Kreiskys ohne Probleme für eine Direkte Demokratie in der Lage gewesen ist, man aber heute die Meinung vertritt, dass das Volk hierzu zu blöd wäre:

Bildungsverlust!

Das unsere sogenannten Politiker und Politikerinnen im Bereich Bildung vollkommen versagt hätten. Oder absichtlich gegen die Bildung arbeiten würden. Ja, das Volk verblöden!

Und weil man so wie Hitler all das eben nicht hören will, nun, deshalb weigert man sich auch stur den Artikel 1 der österreichischen Bundesverfassung:

Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus

anzuwenden!

Erklärt das Volk für zu blöd für eine Demokratie!

Was: Demo „Österreich muss demokratisch werden“
Wann: 30.4.2018, 15 Uhr
Wo: Minoritenplatz Wien

Bis eines Tag, ja, bis eines Tages dem Volk bewusst wird, dass auch der Politiker oder die Politikerin bevor ihre Parteien sie auf andere Sessel erheben, eigentlich diese nur zum Volk gehören!

Denn dann, dann kann die Frage nur noch lauten:

Sind diese Herrschaften vielleicht auch zu blöd für eine Direkte Demokratie?

Was meinen Sie?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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