Die Österreich Demokratische Plattform (ODP)

Nachdem ich am heutigen Tag aus zwei verschiedenen Quellen gehört habe, liebe Freunde, dass sich eigentlich sämtliche Kräfte, die gegen den Deutschnationalismus sind, zusammen zu einer Plattform zusammenschliessen sollten, viel mir wieder einmal ein Name für so eine Plattform ein:

Die Österreich Demokratische Plattform (ODP)

Denn mit den drei Buchstaben ODP lassen sich etliche Ansätze bilden.

Die eine Quelle, die darauf verwies, dass sich die liberalen Kräfte zusammenschliessen sollen, war eine Pan Europa Aussendung von Karl von Habsburg, der berechtigt darauf verwies, dass man 1933, als sein Vater mit Händen und Füssen gegen die Nazis kämpfte, viel zu spät an einen Zusammenschluss der liberalen Kräfte mit den Sozialisten gedacht hatte.

Die andere Richtung war die Mannschaft von Christian Kern, zu welcher ja unser Werner Bendl gewechselt ist, der ebenfalls die Meinung vertrat, dass man doch die links-liberalen Kräfte zu einer Plattform zusammenschliessen sollte.

Um letztlich ein Bollwerk gegen die sicherheitsbedenklichen Massnahmen eines Innenminister Kickl und die damit zusammenhängende Gefährdung der Demokratie zu bilden.

Es eigentlich nur dann möglich ist, die deutschnationalen Tendenzen einer Entwicklung hin zur Diktatur gemeinsam aufzuhalten, wenn man sich vom Gedanken des Parteienwesens trennt und überparteilich agiert.

Es wurscht ist aus welcher Partei einer kommt, sondern man sich vielmehr fragen sollte, ob einer demokratisch ist oder nicht.

Und irgendwie haben beide Recht!

Denn:

Aus den deutschnationalen Tendenzen in Österreich kam noch nie wirklich etwas Gescheites!

Nein, es entstand hieraus nicht nur der Nationalsozialismus und das 3. Reich, sondern schon deutlich früher der Ansatz der Deutschösterreicher und der Wunsch einer Auflösung Österreichs in Deutschland.

Ich habe mich ja schon öfter offen dazu bekannt, dass ich ein absoluter Gegner des deutschnationalen Gedankens bin.

Und das kommt aus der historischen Betrachtung.

1918 als man Österreich als Deutschösterreich im Heiligen römischen Reich deutscher Nation auflösen wollte, war es der Moment, in dem die Deutschösterreicher in Schönbrunn einmarschierten und dort Karl I von Österreich zu einer Unterschrift für den Verzicht nötigte.

1933 als Hitler den deutschnationalen Gedanken für ein Grossdeutsches Reich prägte, war es der Anfang einer Diktatur, des Ständestaates und der Weg hin zum Weltkrieg.

Von den Jahren 1938 bis 1945 als Hitler Österreich in das Deutsche Reich einverleibte brauchen wir ja schon überhaupt nicht reden.

Da war es die Grundlage für die Verfolgung der verschiedensten Volksgruppen aus Gründen deren Weltanschauungen oder dessen Glaubens.

1956 als Anton Reinthaler den deutschnationalen Gedanken mit seiner Freiheitspartei wieder in den VDU, den Verband der Unabhängigen einbrachte, war es der Beginn des Rechtsrutsches in der FPÖ.

Und:

Nun heute. Wo HC Strache den Gedanken mit seinen deutschnationale Burschenschafter in die Bundesregierung einbringt, ist es der Beginn für Nazi-Liederbücher und die Absetzung des Geheimdienstes.

Die Verringerung der Sicherheit, so das aus Gründen des Fehlens der BVT nicht einmal auf einen Terroranschlag auf die iranische Botschaft im Vorfeld richtig reagiert werden konnte.

Der Abbau des Sozial- und Pensionssystems. Der damit verbunden Kaufkraft.

Ja, eben wieder nichts Gutes!

Erstaunlich also, dass es heute immer noch Menschen gibt, die sich noch immer nicht vom Deutschnationalismus getrennt haben!

Weniger erstaunlich aber, dass die SPÖ, die NEOS, die Liste Pilz, aber auch einige ÖVPler einen Misstrauensantrag gegen Bundesinnenminister Kickl einbringen wollen, um letztendlich den Deutschnationalismus wieder zu stoppen.

Denn:

Was soll ein System bringen, dass innerhalb von hundert Jahren, immer dann wenn es auftaucht letztlich nur Probleme mit sich bringt?

Oder: Sehen Sie das anders?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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