Trump gefährdet Österreichs Erfolgslauf?

Soll doch einer sagen, liebe Freunde, die österreichische Bundesregierung wäre nicht absolut Ideen reich.

Ich meine, wenn es darum geht, den Schuldigen für die österreichische wirtschaftliche Miesere zu finden.

Da hat sich doch vor wenigen Tagen der amerikanische Präsident Donald Trump getraut, sich dazu zu entschliessen, Schutzzölle für die Einfuhr von Stahl und Aluminium Produkte einzuführen.

Um der amerikanischen Wirtschaft einen Vorsprung gegenüber den internationalen Konzernen zu verschaffen.

Und da hat man sich, weil die Amerikaner die Gelegenheit gleich wahrnahmen wollten, ihre Kontakte zu den Nachbarstaaten Mexiko und Kanada zu stärken, gleichzeitig dazu entschlossen, mit Mexiko und Kanada eine Art Freihandelszone zu schaffen.

Indem man diese beiden Staaten von den Schutzzöllen ausnahm.

Was zugegebener Massen den Import aus Mexiko und Kanada gegenüber dem aus Europa oder aber China deutlich erleichtert.

Verständlich also, dass sich die EU oder auch China darüber mokierten.

Auch wenn man ehrlich sagen muss:

Es liegt im Recht der USA sich zu überlegen, mit wem man lieber Handel treibt. 

Das aber, was ich am heutigen Tag auf der Titelseite der KRONEN Zeitung zu lesen bekomme, finde ich dann doch höchst amüsant:

KRONE: Exporte in die USA: Donald Trump gefährdet Österreichs Erfolgslauf

Donald Trump gefährdet den österreichischen Erfolgslauf.

Wenn man nämlich weiss, dass Bruno Kreisky, der für die Vollbeschäftigung in Österreich eintrat und den man letztendlich für die Staatschulden verantwortlich macht, obwohl der Staat als Bruno Kreisky ging gerade einmal 30 Milliarden EURO Staatsschulden aufzuweisen hatte, während dem inzwischen die unsere Staatsverschuldung auf 946,8 Milliarden EURO Schulden angewachsen sind, der Vorwurf also gar nicht stimmt, immer davor gewarnt hatte, dass die Staatsschulden explodieren, wenn in Österreich nicht gearbeitet wird.

Man weiss, dass heute alleine Wien über 7 Milliarden EURO Schulden verfügt.

Nicht mitberücksichtigt der Anteil auf das Bundesland Wien verfallenden Staatsschulden.

So das die Schulden Wiens zum derzeitigen Zeitpunkt etwa gleich hoch oder höher sein dürften als die Staatsschulden gesamt zu Bruno Kreiskys Zeiten.

So erscheint mir die Aussage:

Donald Trump gefährdet den Erfolgslauf Österreichs!

doch ein wenig gewagt!

Den Erfolgslauf wohin?

Zum Staatsbankrott?

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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Eine Antwort zu Trump gefährdet Österreichs Erfolgslauf?

  1. Ohne Staatsschulden kein Zahlungsmittel im Schuldgeld-Zinssystem. Das Schuldgeld-Zinssystem sollte korrigiert bzw. die Staatsschulden sollten überhaupt abgeschafft werden. Siehe: https://www.facebook.com/steuerzahlerentschuldung/

    Zurück zu Trump: Da wir durch die EU ja mit CETA in einem Freihandelsabkommen mit Kanada sind, sollten unsere Betriebe eine Niederlassung (Briefkastenfirma) in Kanada öffnen können um die neuen Zölle umgehen zu können. Wahrscheinlich macht Trump das mit den Zöllen auf Stahl und Alu jetzt extra deshalb, damit CETA nicht abgelehnt sondern den Leuten sympathischer wird.

    Allerdings fragt sich, weshalb Zölle per se böse sein sollen. Jeder Wirtschaftsraum muss doch das Recht haben seine Produktionsbetriebe vor Billigimporten zu schützen.

    Verstehe auch die Aufregung um „Wenn Du Zölle machst, mach ich auch welche, ganz andere“, gar nicht. Scheint mir viel eher eine Schmierenkomödie zu sein. Wenn die USA den Zoll auf Stahl erhöht, weshalb erhöhen wir nicht auch die Importzölle auf Stahl auf den selben Prozentbetrag. Dann ist es doch wieder gerecht. Wo ist das Problem?

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