Neues aus Niedertrachtbach

Quelle: Ludwig der Träumer

Niedertrachtbach ist ein Dorf im badischen Niemandsland oder sonst irgendwo, wo das Wort Heimat – bei den schon länger hier Lebenden noch für Wohlbefinden sorgte.

Falls du es besuchen willst, biege einfach an der nächsten Ausfahrt der Autobahn äh Highway rechts ab und fahre einer Nase nach.

Ein paar Rechtskurven dürfen dich nicht irritieren.

Wenn auch in der politischen Fahrschule nur das Linksabbiegen als einzig richtiger Weg geschult wird, um den Führerschein äh Scheiße – die Fahrerlaubnis für deine künftige Existenzberechtigung zu erhalten, laß dich nicht dadurch verwirren.

Sonst kommst du nie mehr dort an. Aua, sagte ich eben rechts abfahren?

Das geht schon gar nicht mehr.

Die Antifa will alle Rechtskurven verbieten, so meine Information.

Wo kämen wir auch hin, wenn der Weg über die Rechtskurve zu dem führen würde, was sich der gesunde Mensch sehnlichst wünscht – das Gefühl eine Heimat zu haben?

Wie mir geflüstert wurde, soll neben dem Diesel auch noch der Benziner abgeschafft werden.

Fällt mir noch der Blinker am Auto auf.

Am besten die rechte Birne rausschrauben, damit du nicht mehr in Versuchung kommst, rechts zu blinken. Links blinken und alle rechts davon überholen ist #meetoo oder so – jedenfalls zeitgeistkonform.

Ein weiterer Schritt, zu verhindern, die entlegensten schönsten Ecken unserer Heimat nicht zu entdecken.

Es reicht sicher, alle Menschen in die Monsterstädte in Käfige mit Rudelauslauf zum
Shoppen zu stopfen. Na ja, das Land ist daran auch nicht ganz unschuldig. Hat es doch den Städtern die Käfighaltung vorgemacht. Oder war es umgekehrt?

Über diese verlorene Heimat und wie wir das Positive des alten Dorflebens mit dem heutigen Wahnsinn von immer „Mehr“ überwinden können, möchte ich mir künftig ausschließlich Gedanken machen.

Alles Links-, Rechts- und Mitte-Denken geht mir daher (hoffentlich) am A. vorbei.

Dabei ist es unbedingt erforderlich – so meine ich, alle wichtigtuenden Lautsprecher auszuschalten, angefangen von den Soziologen, über die sog. Basisdemokraten, bis hin zu den ohren- und hirnbetäubenden Politschranzen mit ihren Lügen über die Weltrettung.

Ich hänge gerade an diesem Thema.

Wie das bewerkstellen, ohne mich für die ausgeleierte Schiene „du mußt nur“ oder folge dem oder dem Guru zu verfallen.

Den Kopf freimachen von jeglicher Ideologie ist schier unmöglich.

Zu schnell verfällt man in diese Falle, wenn man sich für eine frühere oder ‚bessere‘ Lebensweise einsetzt.

Eine harte Nuß gibt’s da zu knacken.

Mein Ziel ist, die Kirche im Dorf zu lassen – Gottseidank bin ich Atheist.

Die meisten Städter, die auf dem Land leben wollen, werden ihre krude Kultur dort fortsetzen wollen, wie ich befürchte. Ich hab dazu genügend Negativbeispiele.

Aber auch vieles für den Putzeimer.

Fällt mir noch eine Geschichte von Oberpfaffentrachtbach ein:

Der neue Pfarrer war so nervös, dass er bei der 1. Messe fast nicht sprechen konnte. So fragte er den Bischof nach Rat.

Dieser sagte, dass er vor der ersten Messe zwei Tröpfchen Tequila in ein Glas Wasser gebe und wenn er dieses zu sich nehme, sei er nicht mehr nervös.

Nachdem der Pfarrer das getan hatte, ging es ihm so gut, dass er sogar bei einem Sturm die Ruhe nicht verloren hätte.

Als der Pfarrer später in die Sakristei zurückkehrte, fand er dort einen Zettel vom Bischof vor:

Geschätzter Pfarrer!

Ich gebe Ihnen einige Anmerkungen zu Ihrer ersten Messe und hoffe, dass sich diese Angelegenheiten in der nächsten Messe nicht wiederholen werden:

Es ist nicht nötig Zitronen an den Kelchrand zu stecken.

Der Kasten neben dem Altar ist der Beichtstuhl und nicht das WC.

Die Gebote sind deren 10 und nicht ca. 12.

Die Anzahl der Apostel waren 12 und nicht 7 oder so.

Jesus und die Apostel benennen wir nicht mit ‚J.C. & the Gang‘.

David besiegt Goliath mit einem Stein durch die Steinschleuder er fixte ihn nicht zu Tode.

Wir benennen Judas nicht mit ‚Hurensohn‘ und der Papst ist nicht El Padrino‘.

Bin Laden hat nichts mit dem Tod von Jesus zu tun.

Das Weihwasser ist zum Segnen da und nicht um den Nacken zu Erfrischen.

Weshalb Sie den Messwein in einem Zug leer getrunken, dann Salz geleckt und anschließend in die Zitrone gebissen haben, ist mir auch unklar!

Niemals sollten Sie beten, indem Sie sich auf die Stufen vor dem Altar setzen und den Fuß auf die Bibel legen.

Die Hostie dient nicht als Aperitif zum Wein, sondern ist für die Gläubigen gedacht.

Bitte nehmen Sie den Satz:

‚Brechet das Brot, und verteilt es unter den Armen‘ nicht wörtlich; es war nicht nötig, sich zu übergeben um die Schweinerei dann noch unter den Achselhöhlen zu verteilen.

Noah baute die Arche und besaß kein Offshore-Boat.

Abraham war auch nicht der Vater der Schlümpfe.

Die Aufforderung zum Tanz ist nicht schlecht, aber eine Polonaise durchs Kirchenschiff: Nein!

die Tussi mit den kleinen Möpsen war die Jungfrau Maria; stützen Sie sich nicht mehr auf der Statue auf, noch weniger müssen Sie sie umarmen und bitte auch nicht küssen.

Der Freak im Kirchenschiff ist übrigens Jesus!

Er hängt da auch nicht rum, sondern ist ans Kreuz genagelt.

Und seine letzten Worte waren nicht:“Mehr Nägel – ich rutsche !!“

Jener in der Ecke des Chores, welchen Sie als schwule Sau, ja sogar als Transvestit mit Rock benannten, das war übrigens ich.

Das nächste Mal geben Sie bitte einige Tröpfchen Tequila ins Wasser und nicht umgekehrt

Herzlichst

Ihr Bischof

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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