Beamtenabbau vs. Krankenstände

Eigentlich bin ich immer wieder überrascht, liebe Freunde, wenn ich mir zu einem Thema alle Seiten anhöre, wie weit doch das Verständnis dann auseinander-gehen kann.

Wie uneins das homogene Österreich doch ist!

Nun, HC Strache hat sich ja entschlossen, der Aussage der letzten Jahre, wir hätten genauso viele Beamte wie in der k & k Zeit, Rechnung zu tragen und als Beamtenminister, erstaunlich eigentlich, dass es heute Minister gibt, von denen man während einer rot-schwarz Koalition nie Etwas gehört hat, findet ihr nicht, (Oder hat es die da noch gar nicht gegeben?) nur noch eine jede 2te oder 3te Planstelle bei Beamten nachzubesetzen.

Heute: Strache will bei Beamten noch weiter sparen

Etwas, dass mir ursprünglich durchaus auch eingeleuchtet hätte.

So wie die von mir schon seit langem geforderte leistungsbezogene Bezahlung für Politiker/innen und Beamte/innen.

Doch diesmal scheine ich mich dabei verrechnet zu haben!

Denn kaum beginnt HC Strache mit dem Abbau der Beamten, kommen Stimmen auf, die auf einen Umstand hinweisen!

Einen Umstand, den ich tatsächlich nicht berücksichtigt hatte!

Nämlich:

Es lebe die Bürokratie

Erholungszentrum der GÖD für Beamte: Pólus Palace Thermal Golf Club Hotel

Es stimmt schon, dass die Fläche die heute zu verwalten ist, deutlich kleiner wurde als 1918 zur k & k Zeit, aber:

Es sind nicht weniger, sondern deutlich mehr Verordnungen geworden!

Und all diese Gesetze gehören doch bearbeitet!

Sprich: Die Bürokratie hat, weil sie deutlich weniger Fläche behandeln muss, dies ausgeglichen, in dem die Politiker/innen im Parlament, ja, auch die in Brüssel, deutlich mehr Verordnungen geschaffen haben.

So das heute zu Tage doch wieder ein jeder Beamte seine Berechtigung hat!

Und das veranlasst nun die GÖD, die Gewerkschaft öffentlichen Dienstes dazu, darauf hinzuweisen, dass ein Abbau der Beamten bei gleichzeitiger Beibehaltung der derzeitigen Gesetze doch nur zu einer Überlastung der Beamten führen könnte.

Sie befürchten massenweise Burn-Out Syndrome.

Gesetze vor dem Jahr 2000 streichen!

Einen Beibehalt, welchen Josef Moser, der Justizminister, sowieso schon einmal in Frage gestellt hat:

KURIER: Überflüssige Gesetze: Justizminister plant Deregulierungsoffensive

Der meinte: Man solle alle Gesetze vor 2000 streichen!

Nur wird in diesem Bereich eben nicht so schnell gehandelt!

Bleibt also die Frage, wann denn nun eigentlich die überflüssigen Gesetze gestrichen werden?

Damit man in weiterer Folge auch bei den Beamten/innen sparen kann.

Ohne das diese dann häufiger in den Krankenstand gehen müssen.

Die Presse: Studie: Beamte sind häufiger im Krankenstand

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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