Armee der Europäer: Wer soll das bezahlen?

Frage mich nur, wie diese Menschen weitere 100.000 Soldaten mit Equipment zahlen sollen?

Während dem man hier in Österreich noch über die Medaillen bei der Olympiade jubelt, liebe Freunde, ihr wisst schon, dass waren in der alten Antike Friedensfestspiele und man sich über immer neuerliche Eskapaden der FPÖ und ihres deutschnationalen Funktionärsstandes wundert, erreicht uns von Seiten der ECFR die Lösung des Problems des millitärischen Bündnisses zwischen Deutschland und Österreich. Die Bewältigung des Problems einer „europäischen Armee“. Nein, es soll tatsächlich kein militärisches Bündnis zwischen Österreich und Deutschland geben! Und daher hat man sich dazu entschlossen, anstatt einer „europäischen Armee“, einer Vereinbarung der nationalen Armeen, lieber gleich eine eigene „Armee der Europäer“ aufzustellen. Unabhängig von den nationalen Armeen. Eine Söldnerarmee sozusagen?

Denn: Dann ist es ja kein militärisches Bündnis. Oder?

Eine Armee, die letztendlich über 100.000 Mann verfügen soll und deren Kosten eben, wahrscheinlich und da bin ich mir eben nicht ganz sicher, aber es ist zu erwarten, zusätzlich zu den Kosten für die NATO in Europa anfallen werden.

Denn wie die NATO reagiert, wenn Europa nunmehr eine eigene „Armee der Europäer“ aufbaut und sie ihr Geld nicht mehr erhält?

Das entzieht sich bisher meiner Kenntnis!

Gedenken die Amerikaner die NATO allen Ernstes aus Europa zurück zu ziehen?

Ist sie den USA zu teuer geworden?

Sicher ist, dass wenn sich einer „Armee der Europäer“ zusätzlich zu den nationalen Armeen, entwickelt, noch einmal weitere militärische Kosten auf die Bevölkerung der einzelnen Mitgliedsstaaten, in unserem Fall eben dem österreichischen Volk zukommen wird.

Ja, für die Bezahlung der Soldaten. Die Anschaffung des Equipments. Die Wartung. etc.

Was letztlich nur bedeuten kann:

Die bereits seit langem erwartete Steuersenkung kann wieder einmal nicht stattfinden, weil man ja dann nicht nur aus Gründen des Ausscheidens der Briten mit höheren EU-Kosten Österreichs rechnen muss, sondern nunmehr auch mit doppelten Militärausgaben.

Mit Militärausgaben wie gesagt, bei der nicht nur die Armee bezahlt werden will, sondern auch die Waffenhändler.

Und das ist bei 100.000 Mann, so wie es geplant ist mit modernsten technischen Equipment, sicherlich eine ganze Menge.

Ob das also den 2.100.000 Österreicher/innen an der Armutsgrenze, 455.000 Arbeitslosen und Klein- und Mittelunternehmern, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können, wirklich hilfreich entgegenkommt?

Ich bin mir nicht sicher!

Und Sie?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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