Das Ende des Weltfriedensplans? Sicher nicht!

Es waren Sekunden, liebe Freunde, in denen man die Luft hätte schneiden können.

Sekunden, die über den Erfolg und Misserfolg, oder sagen wir einmal die Leichtigkeit der Umsetzung des Weltfriedensplans entscheiden würden. Die Frieden sichern oder Gefahr bedeuten würden.

Die Grundlage

Bekannterweise gibt es ja aus dem Bereich der k & k Militaristik die Grundidee, die ehemaligen Pillersdorfer Staaten zu einer neutralen Zone zusammen zu schliessen. Dem Osteuropäischen Kerneuropa. Die NATO wieder nach Berlin zurück zu drängen. Und: Dann mittels eines kalten Kriegs light, so wie dies Medwedew vorgeschlagen hat, die Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks anzukurbeln. Bis eine ausreichende Reserve geschaffen wurde.

Um dann umzustellen:

Hin zur Lebensraumforschung.

Es waren Sekunden der Entscheidung die bei dem Treffen zwischen Sebastian Kurz und Viktor Orban am gestrigen Tag ausschlaggebend waren.

Nach der Frage eines Reporters zum Beitritt Österreichs bei der Visegrad Gruppe. Eines Reporters der es diesmal eben genau wissen wollte!

Gibt es den Weltfriedensplan – Ja oder Nein?

Sekunden in denen sich Sebastian Kurz klar zum Christlich Liberalen bzw. Christlich Sozialen Weltbild bekannte und man mit Viktor Orban über den Beitritt zu den Visegradstaaten, der meiner Meinung nach fast wesentlichste Schritt für den Weltfriedensplan, verhandelte. Die Luft zum Beben brachte:

Mt. 5,9
Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Die Möglichkeit eines historischen Moments oder aber der Gefährdung des Weltfriedens.

Es waren Sekunden in denen Sebastian Kurz auf die Antwort wartete, ob der Weltfriedensplan gestartet werden könne oder nicht?

Und dann von Viktor Orban eine Art Abfuhr erhielt.

Visegrad hat verhandelt

Ein Viktor Orban der offen zugab:

Wir haben uns bei den Visegradstaaten darüber beraten, ob wir eine Erweiterung vornehmen wollen und uns dazu entschieden:

Wir bleiben zu viert.

Was wir allerdings anbieten können ist:

Ein Assozierungsabkommen plus für Österreich.

Sprich: Österreich könne zwar Mitglied, nicht aber Vollmitglied, der Visegrad-Gruppe werden!

Man wäre aber von Seiten der Visegradstaaten durchwegs zu einem gemeinsamen Vertrag willig!

Österreich als Brückenfunktion?

Und wieder vergehen Sekunden in denen Sebastian Kurz, der offensichtlich die Hoffnung gehabt hatte, das Österreich bei Beitritt zu den Visegradstaaten die Leitung übernehmen könnte, nachdenkt und dann meint:

Es war von unserer Seite eh nur ein mediales Geplänkel.

Ganz ehrlich. Das war es zweifelsfrei nicht. Denn Viktor Orban wusste um was es bei der Frage geht. Genauso Sebastian Kurz.

Die Frage dürfte bereits beim Besuch unserer Aussenministerin Kneissl vor 2 Wochen in Budapest gestellt worden sein.

Denn: Die Visegradgruppe hat darüber beraten! So Orban.

KRONE: Orban lobt „Neustart“:„Bisherige Regierung war ungarnfeindlich“

Problem Rechtsextremismus

Ich glaube aber auch, dass es letztlich nur ein sehr kleiner Schritt von einem Njein, zu einem Ja sein dürfte.

Das Problem vor allem im Verhältnis Österreichs zu Deutschland zu suchen ist.

Die immer wieder in Österreich auftauchenden rechtsextremen und deutschnationalen Momente es sind, welche die Visegrad Gruppe erst einmal nachdenklich stimmen!

KURIER: Minister lehnt für Unis Rechtsextreme ab

Denn: Das Verhältnis Deutschlands zu Ungarn ist bekannter Weise deutlich angespannter als es das österreichische-ungarische jemals war!

Die Welt: Merkel wird ausgebuht, Orbán lobt Gewaltprotest gegen Flüchtlinge

Man daher von ungarischer Seite vor Allem eine Loslösung Österreichs von Deutschland erwartet. Und daher eine langsame Annährung plant.

Übrigens: Wenn Orban mit der neuen türkis-blauen Bundesregierung Österreichs leben kann, dann kann ich das auch! Hoffen wir, dass es nicht zu viel deutschnationale Zwischentöne gibt. Sind wir froh, dass sich der Pennäler Ring mit dem gestrigen Tag klar zur Republik, also Österreich und der Demokratie bekannte.

Oberösterreichische Nachrichten: Pennäler Ring schloss Germania aus

Eine langsame Annäherung: Die Österreich ablehnt!

Zugegebener Massen wahrscheinlich ist es historischer Stolz!

Die Einstellung: Wir waren früher in der Geschichte der leitende Staat des Kaisertums Österreich. Das wollen wir wieder werden! 

Auch wenn das Haus Habsburg diesbezüglich bereits anders entschieden hat!

Die Presse: Otto Habsburgs Nachlass kommt nach Budapest

Und genau dieser Stolz gefährdet wieder einmal den Weltfrieden.

Und dann die nächste Aussage Sebastian Kurz:

Österreich hat die Rolle der Brückenfunktion.

Begründung: Wir liegen in der Mitte Europas.

Stimmt. Allerdings nicht der NATO! Denn die reicht heute zu Tage deutlich weiter bis in den Osten.

Bis hin zur russischen Grenze!

Die Grundidee von Sebastian Kurz, Österreich möge doch, so wie im Kalten Krieg zwischen den Fronten des Westens und des Ostens verhandeln ist daher illusorisch!

Denn wo ist die Ostukraine und wo ist Österreich?

Die Geschichte entwickelt sich!

Ja, es stimmt. Österreich war zur Zeit des Kalten Krieges eine Brückenfunktion zwischen dem Osten und dem Westen. Und es war auch zur Zeit der k & k Militaristik die treibende Kraft. All das aber ist längst vergangene Geschichte.  Nach 1918 wanderte der Wunsch eines k & k Europas nach Ungarn. Stimmt: Auch heute hätte Österreich eine wichtige Rolle in einem Osteuropäischen Kerneuropa. Der Vermittler zwischen den Visegrad-Staaten und der neutralen Schweiz. Ohne deutschen Einfluss. Denn durch Berlin verläuft ja die geplante NATO Linie!

Bleiben also einige offene  Fragen:

Ist mit dem gestrigen Treffen der Weltfriedensplan tatsächlich gescheitert? Oder verhandelt man nur um bessere Positionen?

Stehen wir vor dem Problem, dass es an der Eitelkeit Österreichs scheitern könnte?

Und was meint Viktor Orban, wenn er später am selben Tag darauf verweist: Die Beziehungen Österreich-Ungarns haben sich verbessert?

Doch eine Chance auf die Umsetzung des Weltfriedensplans?

Denn: Immer noch liegt die NATO bis in die Ostukraine und gefährdet damit den russischen Frieden.

Und sollte der Weltfriedensplan scheitern, dann stellt sich die Frage: In welcher Richtung beflügelt die amerikanische Rüstungsindustrie sonst? Richtung Nordkorea?

Was meinen Sie?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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