Von wegen Kinder sollen finanziell gleich gestellt sein.

Hallo,

Von wegen: Kinder sollen finanziell gleich gestellt werden. Das kostet mich  einen knalllauten Lachanfall oder Weinkrampf!

Was der Familienbonus Niedrigverdienern und Großfamilien bringt …

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14.12.2017 – Wien – Ein Geschenk an reiche Eltern oder eine sinnvolle Maßnahme zur Familienförderung? Die geplante Einführung des Kinderbonus in Höhe von 1.500 Euro durch ÖVP und FPÖ scheidet die Geister. Während die künftige Regierung von einem Leuchtturmprojekt spricht, sehen Gewerkschaft, SPÖ und …

Die Aufregung an sich versteh ich nicht ganz.

Denn vor 30 Jahren gab es eine Steuertabelle die unverheiratete und verheiratete Paare extra auswies. Gestaffelt nach Kindern.

So das die verheirateten gegenüber den unverheirateten Paaren weniger Steuern zahlten.

Denn: Eine Frau, die arbeiten geht, hat eine enorme Mehrbelastung!

Von wegen gleich!

Den Vorteil aus den neuen Plänen der Regierung?

Denn haben Selbständige, die bei Sozialversicherung einen Selbstbehalt von Arztkosten zahlen müssen.

Unselbständig Erwerbstätige aber nicht.

Weiters gibt es ja auch eine Sachleistungsgrenze.

Wenn also nur 1 Cent über dieser Grenze verdient wird, so muss man alle Rechnungen beim Arzt selbst bezahlen.

Und bekommt dann einen geringen Kostenersatz vergütet.

Und weiter: Von wegen gleich

Unselbständig Erwerbstätige haben bei den Sonderzahlungen einen fixen niedrigeren Steuersatz. Selbständig Erwerbstätige aber nicht.

Beispielsrechnung:

Angenommen jemand hat ein Jahreseinkommen abzüglich Sozialversicherung von 21000.–

Das heißt, bei 3 Kindern sind 1/6 des Jahresverdienstes steuerfrei!

Gegenüber den selbständig Erwerbstätigen, der durch dieses Sechstel seines Jahresgewinnes womöglich in eine höhere %-Stufe fällt.

Aber hier ist man gerecht? Oder doch nicht?

Familienbeihilfe: EuGH-Präsident pocht auf gleiche Rechte

Der Plan der Regierung, die Familienbeihilfe an den Lebenserhaltungskosten im Aufenthaltsland der Kinder auszurichten, dürfte europarechtlich schwierig zu argumentieren sein. Wie der Präsident des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Koen Lenaerts, in der „Wiener Zeitung“ sagte, gelte der Gleichheitsgrundsatz für Arbeitnehmer aus anderen EU-Ländern uneingeschränkt.

Konkret verweist er auf eine Rechtsauslegung des EuGH aus dem Jahr 1986, wonach sich das Sozialversicherungssystems eines Staats nicht durch den Umstand bereichern darf, dass die Kinder des Arbeitnehmers in einem anderen Mitgliedsstaat mit niedrigeren Kosten leben. Ausjudiziert wurde damals die Causa eines Italieners, der in Frankreich arbeitete, dessen Familie aber im Heimatstaat lebte, wo sowohl Lebenserhaltungskosten als auch Familienhilfe niedriger waren.

Die Richter stellten damals klar, dass dieser Mann nicht weniger Familiengeld bekommen darf. Denn sonst hätte er zusätzlich zur Trennung von der Familie auch noch einen finanziellen Verlust erlitten. Daher habe nach Entscheidung der Richter die Leistung nicht nach dem Aufenthaltsort der Kinder berechnet werden dürfen.

Und da ist man gerecht?

Das Kind lebt in Rumänien, der Vater arbeitet hier. Für ein Kind (10J) sind dies mtl EUR 180,-

Um dieses Geld bekommt man in Rumänien sicher mehr als bei uns.

Das heißt das hier lebende Kind ist schlechter gestellt.

l.g.
riki

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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