Österreich ist Ehe feindlich!

Nun, Freunde.

Am heutigen Tag habe ich nunmehr meinen 13ten Hochzeitstag! Was mir wiederum die Gelegenheit gibt, einmal über die Scheidungsrate 1:2 und die Ehe in Österreich nachzudenken.

Nein, keine Sorge, wir wollen uns nicht scheiden lassen!

Aber: Österreich ist Ehe feindlich!

Und da meine ich nicht nur die zahlreichen Stimmen von römisch-katholischen Würdenträgern und Christen aus allen Glaubens-gemeinschaften, welche sich zur Zeit keine Homoehe vorstellen können.

Diese für sinnlos erachten, weil die Ehe nach biblischer Lehre der Fortpflanzung dient!

Diese die Meinung vertreten, dass sich zwei gleichgeschlechtliche Partner eben nicht fortpflanzen können.

1.Mose 2,24
Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.

Nein, an sich. Österreich ist Ehe feindlich.

Diskriminierung im Beruf

So tut sich zum Beispiel eine verheiratete junge Frau deutlich schwerer Arbeit zu finden als eine ledige, weil sich die meisten Unternehmer denken:

Wenn diese Partner ihrer Ehepflicht nachkommen, ja dann kommt die Frau irgendwann in den Mutterschutz.

Dann wird sie schwanger!

Dann wird sie für mich, zumindest auf eine Zeit hinaus, nicht einsatzbereit sein.

Und: Sie ist in dieser Zeit auch unkündbar!

Familie ist Zukunft

Eigentlich eine interessante Art zu denken!

Weil sich ja ein Unternehmer, der auf Langzeit denkt, denken müsste, dass diese Frau für die Zukunft den Bestand Österreichs und ihm die Kunden sichert.

Deswegen wohl auch das Kindergeld.

Damit Österreich eine Zukunft hat!

Es sind aber nicht nur Theologen und Unternehmer die Ehe feindlich wirken!

Nein, auch der Staat an sich!

Diskriminierung der Familie

Während dem er nämlich den Anreiz Kinder zu kriegen mit der Familien-beihilfe zu erhöhen versucht, werden verheiratete Ehepaare, sollten sie einmal in eine Notlage geraten, durchwegs benachteiligt.

Wird bei der Berechnung des Notstandes (Habe zwar gehört, dass soll sich ändern. Aber wann?) das Einkommen des Ehepartners mit einbezogen.

So das ein verheirateter Partner sehr leicht unter die Höhe der Mindestsicherung von EUR 875,- fällt.

Meine Frau zum Beispiel!

Die erhält derzeit vom AMS, wenn sie nicht gerade in einem Kurs ist, Arbeit traut man ihr ja offensichtlich mit 54 nicht mehr zu, ganze EUR 3,60/ pro Tag! Ganze EUR 108,- im Monat.

Weil mein Einkommen angeblich „so hoch“ ist.

Und aus selbigem Grund kann meine Frau auch keine Auffettung auf Mindestsicherung beim Sozialamt fordern.

Weil eben MEIN Einkommen „so hoch“ ist.

Beruf Hausfrau

Nun: Bei der WGKK war sie jahrelang, weil sie eben Hausfrau war, eine Leistung, die bis heute nicht in die Pension mit einberechnet wird, einfach nur mitversichert.

Und weil sie angeblich Jahre lang nichts gearbeitet hat, nun, darum ist sie auch beim AMS niedrig eingestuft.

Zugegeben:

2 Journalisten, so wie ich und meine Frau, die früher als sie noch in Bulgarien lebte, Lektorin der Anastasia Statiev, der Tageszeitung Todor Schiffkovs war, haben eben eine eigene Einstellung zum Leben.

Da kommt man mit 54 eben noch einmal auf die Idee arbeiten zu wollen!

Und wird dafür bestraft!

Betrachtet aber auch so manche Tätigkeit, die vom Staat als keine Arbeit erachtet wird, so wie Hausfrau, oder auch Vereinstätigkeiten, eben als Arbeit.

Etwas, dass vom Staat als Eheverpflichtung oder aber als Hobby abgetan wird.

Sprich:

Wo man verheiratete Menschen oder für das Allgemeinwohl dienende eben bestraft!

Von Seiten des AMS sogar darauf hinweist:

Lasst Euch scheiden, denn dann bekommt Ihre Frau volle Mindestsicherung!

Und damit versucht, die Ehe wenn möglich zu boykottieren!

Warum man also Homosexuelle in der Zukunft ebenfalls benachteiligen will?

ODP fordert die Menschenrechte

Der beste Weg um letztlich die Scheidungsrate 1:2 und damit immer wieder die Gefahr von Obdachlosigkeit, weil ja bei Eigentum nur einer der beiden Partner die Wohnung behalten kann, zu beenden, wäre:

Die Menschenrechtscharta 1948 der Vereinten Nationen auch für verheiratete Partner gelten zu lassen.

Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Die Diskriminierung von Ehepaaren zu beenden!

Oder: Seht Ihr das anders?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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