Obdachlose in der Politik (ODP): Die richtige Schublade!

Ganz ehrlich, Freunde. Nichts ist peinlicher, als wenn man von Menschen gefragt wird, in welche Schublade sie einen tun dürfen. Welches Schweinderl hätten Sie gerne?

Sie wissen ja: Die meisten Menschen neigen dazu.

Gefragt wird und nur antworten kann:

„Stellt uns doch einfach direkt neben Nenning.

Dort erscheint uns der richtige Platz!

Ihr seid also GRUENE?“ hat mich vor einiger Zeit Einer gefragt und war verwundert als ich ihm darauf antwortete:

„Im ursprünglichen Sinn ja. Denn: Wir bauen auf den Säulen Basis/Direkte Demokratie, Umweltschutz und Menschenrechte auf. Aber: Wir sind nicht die GRUENEN von heute! Weil wir die Meinung vertreten, dass die GRUENEN von heute im Rahmen dieser drei Säulen gar nicht mehr grün sind. Und wir neigen auch nicht zu den Ansichten von Peter Pilz: Dessen erklärtes Hauptthema ja der Islamismus ist. Das ist uns dann schon wieder zu blau. Unser Hauptthema ist der Mensch, die Menschenrechte, einschliesslich der christlichen Werte und der Kampf gegen die Armut!“

Oder ein Anderer hat mich gefragt:

Ihr seid also Monarchisten?“ und war offensichtlich ebenso überrascht, als ich darauf meinte: „Im Sinn von Franz Freiherr von Pillersdorf bestimmt. Ja, wir bevorzugen das 6 Augenprinzip der Dezemberverfassung. Und: Ja, wir wollen bindende Volksentscheide. Denn: Genau das war der Stand der Monarchie am 11.11.1918. Man könnte uns daher Christlich Liberale nennen. Oder: Volkspartei. Wenn man dies heute zu Tage nicht zu leicht mit der Industriepartei (Liste Sebastian Kurz, ÖVP) verwechseln würde“. Ganz ehrlich. Auch der sah mich ziemlich verdutzt an.

In der Anfangszeit haben uns ja immer wieder die Freiheitlichen, die FPÖ, gefragt, ob wir nicht durchaus uns als freiheitlich betrachten würden?

Und auch denen habe ich geantwortet:

In einer gewissen Weise schon. Wenn es darum geht auf Österreich zu schauen. Denn auch wir setzen uns für die 2.100.000 Österreicher/innen an der Armutgrenze, 438.000 Arbeitslosen und Klein-und Mittelunternehmer ein, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können. Wir haben nur keine deutsche Geschichte.

Was nicht unbedingt bedeutet, dass wir den Freiheitlichen vorhalten würden, es wären durch die Bank Deutschnationale oder Deutschösterreicher. Das sind sie nicht! Zumindest der Grossteil! Sondern das unser historisches Verständnis einfach anders ist.

Für uns ist Österreich Österreich.

Wurde 976 n.Chr als Lehen Ostarrichi vom Freistaat Bayern abgespaltet. 1045 n. Chr zum Erzherzogtum Österreich. Es blieb auch während der Vermählungszeit Maria Theresias mit Franz Stephan I von Lothringen erhalten. Denn: Sie war Erzherzögin von Österreich und Königin von Ungarn. Niemals aber deutsche Kaiserin! Österreich wurde 1804 im Rahmen einer Personalunion von Franz I von Österreich und Franz II des Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation zum Kaisertum. Blieb aber auch da das Kaisertum Österreich.  Und nicht Deutschland! Erst 1918 konnte zur Zeit der Deutschösterreicher, konnte es sich nicht mehr dagegen wehren. Und seitdem versucht man in regelmässigen Abständen Österreich an Deutschland anzuschliessen. Wogegen wir uns wieder heftig verwehren!

Für uns bleibt Österreich einfach Österreich.

Wobei noch die letzte Frage offen bleibt: Ob wir denn nicht der Sozialdemokratie auch einiges abgewinnen könnten?

So die Frage unseres drittplatzierten Kandidaten bei der Nationalratswahl: Werner Bendl.

Doch durchaus. Habe ich ihm gesagt. Zu Zeiten Bruno Kreiskys. Als dieser auch den Adel vertrat! Einer Zeit in welcher mein Grossvater Otto Behaghel Bruno nur im Bundeskanzleramt anrufen musste und er hatte innerhalb weniger Tage einen Termin.

Einer Zeit, in welcher Volksentscheide wie Zwentendorf noch Ernst genommen wurden. Volksbegehren noch zu etwas führten.

Nicht so wie heute!

Da warte ich nunmehr seit geschlagenen 8 Jahren auf einen Termin beim Wiener Bürgermeister Häupl. Und wenn ich mir die Antworten aus dem Petitionsausschuss anschaue, so erkennt man dort deutlich:

Die haben noch nie mit den Betroffenen gesprochen. Interessiert sie einfach nicht.

Anders als Kreisky. Der immer bei den Menschen war! Nun ja. Und vielleicht versteht man mich jetzt, warum ich nicht mithelfen kann, uns in eine Schublade zu tun.

Doch, stellt uns direkt neben Günther Nenning.

Oder: Seht Ihr das anders?

Übrigens: Was mich sehr gefreut hat, war der Staatsbesuch von Rumen Radev, dem bulgarischen Präsidenten am gestrigen Tag bei Alexander van der Bellen. Österreich pflegt offen-sichtlich Kontakte zu den Visegrad Staaten.

Auch wenn unsere Medien darüber wieder einmal nicht berichten wollten!

Rumen Radev and his wife among austrian president honorary guests

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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