Jahresbericht 2017: Ein gutes Jahr für Monarchisten

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Ganz ehrlich, Freunde. Seit gestern sind ja meine Mitarbeiter und -innen bis in das Jahr 2018, genauer bis zum 8.1. auf Urlaub und da hat man Zeit, noch einmal bewusst über das Jahr 2017 nachzudenken. Wie sagt man so schön:

Resümee zu ziehen.

Zugegeben: Dieser Gedanke „Vom rauhen zum glatten Stein zu werden“ ist nicht vollkommen neu, sondern die verbale Umschreibung des Baphomets und damit auch Grundlage des Ordo Templi Liberalis.

Oder sollte ich sagen: Da hat man eben Zeit zu überlegen? In sich zu gehen.

Noch einmal darüber nachzudenken:

.) wo standen wir anfangs des Jahres 2017?
.) Was hat sich entwickelt und wo stehen wir heute?

Und:

.) Wo wollen wir am Ende des Jahres 2018 stehen?

Sprich: Einfach eine Marschroute festzulegen!

Und ich muss sagen:

Es war ein gutes Jahr für Monarchisten.

Mit dem schwarzen Kasterl am Stimmzettel der NR Wahl 2017 gelang es uns 761 Wähler/innen für die monarchistische Partei zu gewinnen und damit 2 stärkste Partei der nur landesweit kanditierenden Parteien österreichweit zu werden.

Wurden wir nämlich Anfang 2017 noch belächelt, weil es die schwarz-gelbe Allianz bei den Nationalratswahlen 2008 und 2013 nicht geschafft hatte, in irgendeinem Bundesland an den Start zu gehen, so hat die Teilnahme der Christlich Liberalen Plattform (CLP) unter der Bezeichnung Obdachlose in der Politik (ODP) an den Wahlen 2017, noch dazu in der Bundeshauptstadt Wien, durchaus dazu beigetragen, das man uns nunmehr viel ernster nimmt.

Wikipedia: Liste der monarchistischen Organisationen

Das nunmehr knapp vor dem Jahreswechsel und damit auch knapp vor der Niederösterreichwahl am 28.1.2018, trotz der Tatsache, dass keine der beiden monarchistischen Parteien dort tatsächlich an den Start gehen wird, übrigens so weit ich dies bisher durchschaue die KPÖ auch nicht,

Wer kanditiert in Niederösterreich

im Alexa-Ranking ausgezeichnet gereiht sind (ODP Platz 3, SGA Platz 8).

Ja, sogar vor der KPÖ. Im Bezug auf die ODP sogar vor der SPÖ.

Schaut also fast so aus, als hätten wir es im ersten Jahr unserer Arbeit geschafft, die Christlich Liberale Plattform (CLP) wurde ja erst mit dem 13.9.2016 gegründet, dass Menschen die Monarchie heute viel objektiver sehen als nach 1918.

Nicht mehr alles glauben, was man ihnen erzählt!

Monarchie steht heute für Direkte Demokratie

Ja, im Bezug auf Monarchie hat inzwischen in Österreich ein grosses Umdenken begonnen.

Ein Umdenken, welches den Menschen klar macht, dass es bis 1918 deutlich demokratischer in Österreich zuging als heute.

Sie wissen, dass 6 Augenprinzip und die Volksentscheide.

Die Menschen schon einmal das Mitbestimmungsrecht hatten!

Und das man damals zusätzlich deutlich mehr auf den Menschen schaute:

Monarchie steht für Armutsbekämpfung

Wird den meisten klar, dass man bis 1918 deutlich weniger Steuern zahlte.

Bis 1914 überhaupt nur 0,5 bis 5 Prozent.

Danach aus Gründen des Krieges einen 10 prozentigen Einheitssteuersatz.

Um die Kriegskosten zu decken.

Das man damals aber weder über 36 Prozent wie in Deutschland, noch über „Senkung auf 40 Prozent“ wie in Österreich diskutierte.

Salzburger Nachrichten: Wie hoch die Steuern vor hundert Jahren waren

Weil die Menschen schon bei 0,5 bis 5 Prozent Steuern auf die Barrikaden gingen. Sie 10 Prozent Steuern dann überhaupt am Kaiser zweifeln liessen.

Etwas, dass man heute mit „der Kaiser nahm so viel Geld“ erklärt, während dem man x-faches selber einstreift.

Und daher wird es den Menschen auch bewusst:

Eigentlich hat uns die Republik Österreich jetzt hundert Jahre lang angelogen.

Der Standard: Van der Bellen: Notfalls darf man die Unwahrheit sagen

Es wurde gar nicht menschlicher und das allgemeine Wahlrecht, dass bestand auch schon seit 1867!

Was uns die Deutschösterreicher also brachten: Den Wunsch des Anschlusses an Deutschland!

Und den will nun, angesichts der Erfahrungen von 1938 bis 1945 nun wirklich niemand haben!

Und was den Fortbestand des Kaisertums betrifft

Da ist ja die Republik nach eigenen Angaben in keinerlei Rechtsnachfolge des Kaisertums getreten! Das hat wohl die Ententene untersagt!

Und so muss offensichtlich auch noch 1961, zur Zeit der Kreisky – Habsburg Dialoge, das Kaisertum bestand gehabt haben.

Weil ja ansonsten Otto von Habsburg gar nicht aus dem Haus Habsburg-Lothringen hätte austreten können, um in die Republik einzutreten.

Und das ist bis heute von der Zeitung „Die Presse“ festgehalten.

Die Presse: Als der Spross des Kaiserhauses wieder nach Österreich kam

Bei logischer Überlegung tritt als Otto von Habsburg aus dem Haus Habsburg-Lothringen aus und in die Republik Österreich ein, was mit Sicherheit eines bedeutet: Zu diesem Zeitpunkt waren beide Staaten, das Kaisertum Österreich, aus dem er austrat und die Republik Österreich, in die er eintrat, vorhanden.

Zeigt: Im Internetzeitalter lässt sich de fakto nichts mehr wirklich verheimlichen! Womit eine Gretchenfrage ensteht:

Bis wann existierte das Kaisertum Österreich?

Denn das es 1961 noch da war, dass ist ja von der Republik Österreich unbestritten!

Das war ja die Grundlage der Gespräche zwischen Otto von Habsburg und Bruno Kreisky!

Nur wann es endete, oder auch nicht endete, bleibt eine Ungereimtheit!

Und weil es eben so zahlreiche Ungereimtheiten gibt, so stellt man sich dann die Frage:

Existiert das Kaisertum Österreich vielleicht auch noch heute?

Die Grundlage der monarchistischen Parteien!

Und ich glaube, dass es genau diese Themen sind, welche den plötzlichen Aufschwung der monarchistischen Parteien begründen.

Womit wir uns den Zukunftsperspektiven der Christlich Liberalen Plattform (CLP) widmen wollen!

Ziele für 2018

Es war nämlich auch ein Jahr, in welchem wir Akzente für das  Kaiserjahr 2018 setzen konnten:

Wiener Lerndrehscheibe Akademie

Um den Gedanken der allgemeinen Bildung Maria Theresias besser vorantreiben zu können, starten wir ja mit dem 1.2.2018, leider gab es auch hierbei leichte Verzögerungen, wir werden aber versuchen, wenn möglich schon mit dem 15.1. zu beginnen, die Wr. Lerndrehscheibe Akademie.

Ein Lerninstitut, dass nicht nur Deutschkenntnisse vermitteln soll um in Österreich eine homogene Gesellschaft zu schaffen, sondern auch auf die Geschichte und die mit der 1867er Verfassung verbundene unzensurierte Pressefreiheit eingeht.

Der Liberale Bote

Der Liberale Bote, der Anfang 2017 mit rund 350.000 Lesern/innen dastand hat heuer wieder 120.000 Leser/innen dazu gewinnen können.

Erreichte es ab September 2017 zur von den Bibliotheken gespielten offizielle Tageszeitung  aufzusteigen. Und wird der Akademie als Kampfblatt für die in der 1867er verankerten Pressefreiheit dienen.

Für das Jahr 2018 haben wir uns dann auch im Juni vorgenommen, die magische 500.000 Leser/innen zu knacken.

Damit wir dann mit gutem Gewissen sagen zu können:

Wir haben eine monarchistische Zeitung mit über einer halben Million Leser/innen.

Eintragung in der Nationalbibliothek

Snowball für Jesus

Und auch wenn 2017 aus Gründen der Wahlen der Snowball für Jesus, die Plakataktion, welche uns mit dem Marsch für Jesus verbindet, etwas in Vergessenheit geraten liess, so soll natürlich auch in diesem Bereich 2018 wieder hoch aktiv agiert werden.

Snowball für Jesus

Sie erinnern sich: Unter http://gratisplakate.wordpress.com stehen ja 800 Plakate zum Download zur Verfügung.

Plakate, die wir der Christlich Liberalen Plattform (CLP) aber auch dem Marsch für Jesus gewidmet haben.

Denn: Die 1867er Verfassung ist ja bindend christlich!

Auch wenn das Jahr 2017, das Lutherjahr, am morgigen Tag endet.

Luther ein Mann, der sich immer aktiv für die Menschen einsetzte.

Womit wir auch schon zu unserem letzten Punkt kommen:

Der aktiven Arbeit im Bezug auf den Menschen.

Für welchen wir uns 2017 mit der Petition „Rettet die Linie 58“ im Petitionsausschuss einsetzten und wieder einmal erleben mussten:

Maria Vassilakou hat Humor.

Beantwortete Sie doch unsere Petition mit den Worten:

 

Leider können wir uns dem Thema nicht mehr wirklich widmen, weil:

Wir haben die Linie bereits drei Tage vor dem Petitionsausschuss eingestellt.

Eben ein sehr eigentümliches Verständis der Direkten Demokratie.

Womit wir uns fragten, was denn nun die rot-grüne Landesregierung wirklich von Direkter Demokratie hält?

Oder ob eigentlich wir oder die Wiener Landesregierung satirischer wären?

Für uns ein Grund so bald die Witterungsverhältnisse draussen wieder besser werden, mit der nächsten Petition für die Direkte Demokratie zu kämpfen.

Die Petitionen im Petitionsausschuss sollen bindend werden!

So bleibt uns noch:

Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018 zu wünschen

Und uns für ein ereignisreiches Jahr 2017 zu bedenken.

Ein Jahr, dass wir alle gemeinsam gestalteten.

So wie ich mir dies für das Kaiserjahr 2018 auch erträume.

Wo es wieder heisst:

Einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander finden die Lösung!

Seid Ihr wieder mit dabei?

Euer

Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Obdachlosen in der Politik (ODP)

Präsident der
Christlich Liberalen Plattform (CLP)

und

Präsident (Grossmeister) des
Ordo templi Liberalis

Übrigens: Ob der Liberale Bote morgen auch erscheint? Sicher, nur nicht mehr im alten Jahr. Denn: Wir sollten doch die Arbeit 2018 bereits früh beginnen. Oder?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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