Ist das neue Pensionsystem eigentlich fair?

Ganz ehrlich, Freunde. Es klingt ja phantastisch, wenn die neue Bundesregierung, die zuvor an den Mindestsicherungen und am Notstand schraubte, plötzlich auf die Idee kommt, man könne doch für Familien, bei welchen einer von beiden 25 Jahre gearbeitet hat, die Pension auf EUR 1200,- anheben und sollten sogar 40  Jahre Arbeit gelungen sein, die Mindestpension dann EUR 1500,- betragen.

Sollte es der Person eben gelungen sein, so viele Jahre NACHWEISEN zu können!

Er daher zweifelsfrei sein Leben anders angelegt haben, als zum Beispiel ich!

Mein Problem ist nämlich, dass ich zwar seit meinem 12ten Lebensjahr arbeite, zuerst auf Baustellen, Ferialpraktiken wurden bisher ja auch angerechnet, dann im Verkauf von Firmentelefonbuch und KURIER Abos, dann die Matura Prüfung nachmachte, in weiterer Folge die Siemens Nixdorf Akademie absolvierte und in der Folge bis 2001 im Rahmen der ORACLE-Softwareentwicklung in Unternehmen wie Billa DL, IKEA oder dann auch als Projektleitung des INVEKOS Projektes, der Förderung der österreichischen Landwirte durch die EU, im Landwirtschaftsministerium tätig war, wir dann aber feststellten, dass meine Augen rapid nachgaben und ich aus diesem Grund heraus auch nicht mehr so gut mitlernen konnte.

Zugegeben: Meine Augen reichen aus, dass ich privat noch am Computer agieren darf. Da aber eine Tätigkeit keine Verschlechterung einer Behinderung auslösen darf, sind mir eben 10 bis 12 Stunden Softwareentwicklung untersagt.

Man hat mich daher in eine Berufsuntauglichkeitspension entsandt.

Etwas, dass man in Zukunft angeblich in eine Teilzeit Pension umstellen will.

Was das auch immer heissen mag?

So das ich meine Pension aktiv dazu nützte um meine Freizeit eben den Templern, dem Projekt Arbeitswelt oder eben dann auch dem Medienwesen, sprich dem Liberalen Boten, zur Verfügung zu stellen.

Um weiter für die Allgemeinheit da sein zu können, mich entschloss für die Plattform Direkte Demokratie, dann für die Freidemokraten bei Wiener Landtags- und Bezirksratswahlen anzutreten und zuletzt nun am 15.10.2017 eben auch Spitzenkandidat der Nationalratswahlen für die Obdachlosen in der Politik (ODP) wurde.

Einer Partei, die ich selbst gegründet habe!

Diese Tätigkeiten natürlich laufend der PVA mitteile.

Sie darauf verweise, dass ich dadurch geringfügig dazu verdiene.

Diese dazu aber meint:

So lange sie hiermit nicht über die Zuverdienstgrenze kommen, interessiert uns das nicht.

Auch ein Standpunkt! Zugegebener Massen bisher kein unangenehmer!

Es auch der WGKK gemeldet habe, ja mich sogar einmal vorübergehend dort anmeldete, so das sie mich darauf hinwies:

Leitende Angestellte, Funktionsträger von Vereinen und Parteifunktionäre kann man bei der Gebietskrankenkasse nicht anmelden.

Und automatisch wieder rückwirkend abmeldete!

Irgendwann sogar die Versicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft befragte, die allerdings die Auffassung vertritt:

Das es sich bei gemeinnützigen Vereinen, da diese nicht Gewinn orientiert wären, im eigentlichen Sinn auch nicht um Unternehmen handeln würde, wären sie auch nicht zuständig.

So wie eben bei Liebhaberei-Betrieben und zum Teil bei Ich-AGs eben auch!

So das ich, trotz grösster Bemühungen, niemals einen Weg dazu fand, weitere Versicherungszeiten zu erwerben!

Wozu auch? So offensichtlich die Meinung der zuständigen Behörden.

Es war ja sowieso eine Pension anerkannt.

Man mich zwar aufforderte eine Steuernummer zu nehmen, Steuernummer 04 430/5092, bei der man mir dann aber erklärte, dass da das Werk zu einer Partei, den Obdachlosen in der Politik (ODP) zuvor Christlich Liberalen gehört, dieses Werk ebenfalls steuerfrei wäre.

Und das ich im eigentlichen Sinn daher auch nicht arbeiten würde.

Sprich: Es vollkommen für mich unmöglich wäre zu weiteren Versicherungszeiten zu kommen!

So das ich mich in Folge damit abfand!

Und das selbe passiert Menschen, welche in weiterer Folge als:

1.) Obmann, Präsident, Obmann Stv., Vizepräsident, Schriftführer, Schriftsführer Stv., Kassier, Kassier Stv. eines gemeinnützigen Vereins 
2.) als Parteifunktionär  
3.) früher auf Basis von Werksverträgen 
4.) neue Selbstständige ohne Mindestumsatz (Liebhaberei) 
5.) im nicht EU-Ausland oder
6.) im Rahmen von kirchlichen Werken

tätig sind oder waren. Die kommen weder auf 25 noch auf 40 Jahre!

Diese fallen in Zukunft aus dem neuen Pensionssystem heraus!

Bitte nicht böse sein, aber: Dies halte ich eigentlich für eine Verhöhnung der oft hauptamtlichen Jugendwarte, die laut neuem Pensionssystem keine Pension zu erwarten haben.

Menschen also, die sich für den Erhalt des Systems einsetzten oder noch einsetzen.

Und selbst, wenn man nunmehr das System schlagartig umstellen würde, blieben diese Menschen benachteiligt.

Weil dies ja schon seit vielen Jahren so läuft.

Und genau da tue ich mir momentan zugegebener Massen mit dem neuen Pensionssystem eher schwer!

Weil das bedeutet, dass man für den Einsatz für den Menschen, letztlich bestraft wird.

Oder:

Das man sich in Zukunft für die Allgemeinheit überhaupt nicht einsetzen darf?

Das fände ich weder gut noch fair!

Und Sie?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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