Leo Tolstoi: Allumfassender Kommunismus

„Wie wir denn eigentlich zu der KPÖPlus stehen würden,“ hat mich am gestrigen Tag ein lieber alter Freund, ein Schneider, gefragt und dann: „Das Thema Armut könnte durchaus doch auch links betrachtet werden“.

Und ich konnte ihm nicht widersprechen.

Denn: Armut geht von links bis rechts. Betrifft alle Lager.

So wie unsere Partei.

Die ist bekannterweise klassisch-liberal.

Also von links bis rechts.

Dafür bindend Direkt Demokratisch.

Ich habe ihm daher ehrlich geantwortet.

Denn:

In meinen Augen beinhalten die Obdachlosen in der Politik (ODP) auch ein ganz grosses Stück eines Grundkommunismus.

Die Ansichten Tolstois.

Bevor nämlich die Zeit kam, in welcher der Kommunismus begann faschistoid, also ausgrenzend, zu werden, kannte man schon einen Kommunismus, der alles umfasste.

Der:

1.) den christlichen Glauben einschloss
2.) den Adel inkludierte

und dem bewusst war:

3.) Alle Menschen sind gleich.

Das Kommunismus also heute religionsfeindlich, adelsabweisend und damit wieder einmal faschistoid, also die Menschenqualität unterscheidend ist, ist eine Spätfolge.

Das heisst nicht, dass man alle Menschen an einem Platz leben lassen kann, weil es ansonsten dort einfach keine Arbeit gibt. Die Menschen müssen die ganze Welt aufbauen.

Gen 1,28
28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht

Jeder an dem Ort wo Gott ihn hingestellt hat.

Denn: Sonst wird niemals die Erde verwaltet.

Lange, bevor der Kommunismus also faschistoid wurde, da gab es einen Kommunismus, der alle Menschen umfasste.

Ja, damals zur Zeit Leo Tolstois. Dem ersten Christlich Liberalen.

Und es wäre gar nicht so schwer gewesen, dass sich die Welt besser entwickelt, wenn nicht der Kommunismus wiederum neuerliche faschistoide Züge aufgebaut hätte.

Denn:

Leo Tolstoi war selbst Landadeliger.

Und er war praktizierender Christ.

Beschäftigte sich mit dem Thema „Krieg und Frieden“, so sein bekanntestes Werk und wie die Menschen miteinander leben könnten.

Weil und das sollte man einmal bei all den Kritikern des christlichen Glaubens überlegen, er in der Bibel auf folgende Verse, ich weiss es, denn sie sind in Krieg und Frieden veranktert, gestossen war:

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan

Gal 5,14
Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Und das inspirierte ihn zu der Ansicht, dass

Mt 6,10
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

eigentlich ein Arbeitsaufträg wäre.

Zugegeben, seine Umgebung erachtete ihn für verrückt:

Wikipedia: Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Aber ist es wirklich verrückt, wenn man Gottes Willen tut?

Und so entstand der erste Kommunismus aus der christlichen Lehre eines Adeligen heraus.

Mein gegenüber hat mich gestern ein wenig betroffen angeschaut.

Denn: Es wurde ihm bewusst, was die heutigen Kommunisten verloren haben.

Ihnen auch?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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