Wahlumfrage: Wie man Statistiken verschönt

Kommentar zu:
KRONE: Umfrage zeigt ÖVP vorne, SPÖ nur knapp vor FPÖ

Ganz ehrlich, Freunde.

Eigentlich finde ich es lustig, wenn ich am heutigen Tag die Kronen Zeitung lese und dort erfahre, dass die derzeitigen Werte 34 Prozent für die ÖVP, 27 Prozent für die SPÖ und 25 Prozent für HC Strache lauten, während die GRUENEN, die Liste Peter Pilz und die NEOS jeweils, wie heisst es so schön, in den Rohdaten nur über 3 Prozent verfügen.

Oder haben Sie eine Idee, was „Rohdaten“ einer Statistik sein sollen?

Also einfach ins Deutsche übersetzt:

In Wahrheit wären alle drei draussen!

Wer hier genau liest wird feststellen, dass sowohl GRUENE, als auch NEOS, als auch Liste Pilz in Wahrheit derzeit nur 3 Prozent haben. Also draussen wären.

Da man allerdings und das scheint in Österreich bei den Medien üblich zu sein, diesen drei ausscheidenden Parteien helfen will, damit eigentlich die Demokratie und den Wahlkampf beeinflusst, deshalb meint man eben:

Das wären nur Rohdaten einer Statistik.

Es müsste doch den Menschen auch klar sein, dass sie die GRUENEN, Peter Pilz oder aber die NEOS zu wählen hätten. Nicht?

Obwohl es offensichtlich so ist, dass die Menschen, ja auch die Zeitungsleser der Kronen Zeitung, diese Parteien eben nicht im Parlament haben wollen. Sonst hätten Sie nicht nur 3 Prozent.

Aber: Die Medien hiffen sie, wenn sie können, eben in das Parlament hinein.

Ganz offensichtlich gegen den Wählerwillen!

Sicher zu sein scheint auch, wenn man den Artikel weiter liest, dass diesmal nicht die Parteien von der Bundesliste, sondern die Kleinparteien, die nur in einzelnen Bundesländern kanditieren, offensichtlich im Sinne des Wählerwillens zum Zug kommen sollen.

Das wiederum ist für uns interessant, denn die Obdachlosen in der Politik (ODP) ist ja eine davon!

Wer hier genau liest stellt fest: Selbst die KRONEN Zeitung bestätigt, dass die BUNDESWEIT kanditierenden Kleinparteien keine Chance haben.

Würden die Medien, in diesem Fall die KRONEN Zeitung, offensichtlich nicht bekannt geben, weil sie bisher ja die Werbeaufträge schwerpunktmässig von den ehemaligen Grossparteien und Parteien, welche im Parlament vertreten sind, erhalten haben. Kunststück: Diesen kostet diese Werbung ja nichts. Sondern das zahlt der Steuerzahler.

Ja, auch die Inserate der GRUENEN, der Liste Pilz und der NEOS. Bei den GRUENEN und NEOS nennt man dies Clubförderung. Bei Peter Pilz Unterstützung bei der Privatwerbung eines Nationalratsabgeordneten.

Deshalb hört man auch nichts von der Liste Peter Pilz, sondern meist von Peter Pilz persönlich.

Lassen Sie sich also den heutigen KRONE Zeitungsartikel durchaus einmal auf der Zunge zergehen und studieren Sie mit mir, wie die Medienlandschaft derzeit Wahlen manipuliert.

Denn: Es ist erstaunlich, was man doch, wenn man objektiv liest, da alles erfährt!

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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